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Test-Station ins Messeareal verlegt

13.11.2020 • 12:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
<span class="copyright">Archivbild/Klaus Hartinger</span>
Archivbild/Klaus Hartinger

Corona-Testabnahmestation von Röthis nach Dornbirn verlegt.

Die stationäre Probenentnahmestelle werde am Sonntag, 15. November, in Betrieb gehen, informierte Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (ÖVP). Die Verlegung ermögliche einen Ausbau der Testungen, zudem steigert sie die Effizienz.

Mit der Verlegung an den Standort des Vorarlberger Infektionsteams gehe eine „Ausweitung des Testangebots und der Testkapazität einher“, sagte Rüscher. So stehe zusätzlich zur PCR- auch eine Antigenteststraße für Kontaktpersonen der Kategorie 1 zur Verfügung. Mit der raschen Auswertung könnten die Abläufe optimiert werden. Zudem verbesserten sich mit dem Umzug die Arbeitsbedingungen für das Personal des Roten Kreuzes. Künftig sollen am neuen Standort auch mehr Mitarbeiter eingesetzt sein, „in Summe über 70 Personen“. Weitere 20 Personen seien als mobile Testteams im Einsatz. Das Infektionsteam mit der Abnahmestelle und den mobilen Einheiten bildeten ein „wesentliches Herzstück der Pandemiebekämpfung“. Schichtbetrieb und optimierte Abläufe sollen Auslastung und Effizienz erhöhen.

Abläufe einhalten

Rüscher appellierte dringend an Testpersonen, die festgelegten Abläufe einzuhalten, um einen komplikationsfreien Betrieb zu sichern. So werde wie bisher eingeschätzt, ob die Person fahrtüchtig ist. Ist das so, wird ihr ein Testtermin zugewiesen. Nach dem Parken auf dem Platz zwischen Halle 11 und 9 betreten die Testpersonen mit Mund-Nasen-Schutz den per SMS zugewiesenen Eingang. Nach der Hände-Desinfektion sollten die Testpersonen ihre zugewiesene Nummer und ihren Ausweis parat halten und sich an ihre Anmeldestation wenden, die mit dem Anfangsbuchstaben ihres Nachnamens beginnt. Dann erfolgt die Probenentnahme.

Private Antigentests seien vor Ort nicht möglich, private PCR-Test könnten per Bankomat-, Kreditkarte oder bar bezahlt werden. Die Kosten belaufen sich auf 45 Euro. Behördlich angeordnete Tests von Personen mit Symptomen, die sich über die Hotline 1450 melden, seien weiterhin kostenfrei, so die Landesrätin.

APA