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Skipass: Bis zu 59 Euro sind fällig

12.10.2020 • 15:52 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Eine Familientageskarte kostet im Schnitt 97 Euro.<br><span class="copyright">Markus Gmeiner</span>
Eine Familientageskarte kostet im Schnitt 97 Euro.
Markus Gmeiner

Tageskarte durchschnittlich bei 35 Euro, Saisonticket bei 336 Euro.

Mit dem Vorverkaufs für Saisonkarten der Vorarlberger Skigebiete stehen auch die Preise für die Skipässe der kommenden Wintersaison fest. Die Preise wurden mit einer Steigerung von 2,4 Prozent bei den Tageskarten und 2,3 Prozent bei den Saisonkarten angepasst. Ein Gast zahlt somit im Durchschnitt 35 Euro für ein Tagesticket und 336 Euro für eine Saisonkarte.

Insgesamt 32 Skigebiete


Eine Familientageskarte kostet durchschnittlich 97 Euro. „Gäste können zwischen 32 Skigebieten wählen. Das Angebot umfasst sowohl kleinere Skigebiete, die sich vor allem für Kinder oder Einsteiger eignen, als auch größere Skigebiete für geübtere Wintersportler“, informiert Andreas Gapp, Fachgruppenobmann der Vorarlberger Seilbahnen. Am günstigsten ist es heuer in Alberschwende, Gurtis-Bazora, Furx, Ebnit, Pfänder, Raggal, Schuttannen, Sulzberg-Thal und Übersaxen. Dort kostet eine Tageskarte weniger als 25 Euro.

Arlberg ruft 59 Euro auf


Bei den großen Skigebieten müssen Wintersportler tiefer in die Tasche greifen. So schlägt Mellau/Damüls mit 54 Euro pro Erwachsener pro Tag zu Buche, Silvretta Montafon mit 57 Euro und am Arlberg müssen 59 Euro berappt werden. Das Bödele ruft 35,70 Euro auf, Schetteregg 35,50 Euro und das Skigebiet Sonnenkopf 45 Euro – ebenfalls für die Erwachsenen-Tageskarte. „Natürlich ist die kommende Wintersaison mit einigen Herausforderungen und Mehraufwand verbunden. Nichtsdestotrotz möchten wir Gästen Planungssicherheit ermöglichen. In diesem Sinne haben alle zugunsten des Kunden Pandemieregelungen entwickelt“, berichtet Gapp.

Das steckt im Ticket

„Die Vorarlberger Bergbahnen bieten ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Damit wir diese hohe Qualität bieten können, müssen wir natürlich auch laufend investieren“, meint Gapp weiter.


In diesem Sinne werden etwa 30 Prozent der Ticketeinnahmen eines Skigebiets für das Personal benötigt, rund 40 Prozent fließen in Versicherung, Materialaufwand, Instandhaltung, Beschneiung und Energie. Ungefähr ein Viertel der Einnahmen wird in Form von Investitionen wieder in das Skigebiet eingebracht.

Wertschöpfung


„All diese Leistungen stecken in einem Ticket. Der Wintertourismus ist in Vorarlberg ein wichtiger Wirtschaftsmotor“, betont Gapp. Eine Investition in die Bahnen und die Skigebiete sei eine Investition in die Region und trage zur Wertschöpfung im Land bei.