Österreich

2.678 Neuinfektionen

15.04.2021 • 11:33 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die Maske ist in Österreich derzeit wichtigstes Accessoire
Die Maske ist in Österreich derzeit wichtigstes Accessoire APA/HELMUT FOHRINGER

Zahlen in Vorarlberg steigen deutlich.

Wie das Innenministerium meldet, kamen in Österreich in den letzten 24 Stunden 2.578 Neuinfektionen mit dem Coronavirus hinzu. Die meisten davon in Wien (662) und Oberösterreich (555). Insgesamt bleibt die Lage relativ stabil – in den letzten Wochen meldete das Ministerium stets zwischen 2000 und 3000 zusätzliche positiv Getestete pro Tag.

Auch die Inzidenzen sind österreichweit beinahe unverändert. Vor drei Tagen lag sie bei 207,3, heute meldet die Ages 210,3. Die besten Werte weist dabei mittlerweile das Burgenland mit 159,3 aus. Im östlichsten Bundesland sinken die Zahlen seit Tagen deutlich, weshalb Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) den Lockdown mit Montag beenden will.

Hinter dem Burgenland liegt die Steiermark (Inzidenz von 163,7) und Vorarlberg (167,2), wo die Werte zuletzt spürbar anstiegen. Es ist das einzige Bundesland, in dem auch die Gastronomie geöffnet hat. Die weiteren Inzidenzen: Niederösterreich (189,7), Tirol (194,2), Salzburg (204,5), Oberösterreich (210,8) Kärnten (226,3) und Wien als Schlusslicht mit 278,7.

In Sachen Inzidenzen ist die Steiermark am Weg zum besten Bundesland – laut Land, weil man in Sachen Quarantäne und Tests derzeit besonders streng vorgeht. Experten sehen indes den vorläufigen Höhepunkt der dritten Welle erreicht.

Bisher gab es in Österreich 586.883 Betroffene. Mit heutigem Stand (15. April 2021, 9.30 Uhr) sind österreichweit 9.813 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben, die meisten davon Wien (2.043), in der Steiermark 1.926) und in Oberösterreich (1.520). Österreichweit sind 547.604 Menschen wieder genesen.

Situation in Spitälern entspannt sich nur langsam

Die höchst angespannte Situation in den österreichischen Spitälern, und da vor allem in den ostösterreichischen, entspannt sich nur langsam. Nach den Zahlen des Gesundheits- und Innenministeriums sind am Donnerstag (Stand 9.30 Uhr) 577 Covid-19-Patienten auf den heimischen Intensivstationen gelegen, um neun weniger als am Mittwoch. Insgesamt befanden sich 2.197 Patienten mit einer Erkrankung am Coronavirus im Spital, um 103 weniger als am Vortag.

Auch in den östlichen Bundesländern, seit dem 1. April im Lockdown, entspannt sich die Situation nur schleppend. Wien wies am Donnerstag 221 Intensivpatienten mit einer Covid-Erkrankung auf, um zwei weniger als am Mittwoch. Das Niveau bleibt aber weit über dem der zweiten Welle vom vergangenen Herbst, als in Österreich die bisherigen Höchstzahlen verzeichnet wurden. Die Zahl der Intensivpatienten in der Bundeshauptstadt bleib im Herbst aber um rund 50 bis 60 Intensivpatienten niedriger als in diesen Tagen.

Neuer Höchstwert an Intensivpatienten im Burgenland

In Niederösterreich waren es um vier weniger als Vortag, insgesamt lagen dort 123 Menschen mit Covid-19 auf einer Intensivstation. Im Burgenland, das die Verlängerung des Lockdowns bis Anfang Mai in Ostösterreich nicht mitträgt, wurde ein neuer Höchstwert an Intensivpatienten verzeichnet. 28 waren um einer mehr als am Mittwoch.

Den höchsten Rückgang gab es in Oberösterreich mit sechs weniger als am Mittwoch (64 Intensivpatienten insgesamt), den höchsten Zuwachs in Tirol mit fünf mehr (36 insgesamt). Damit war der Rückgang in den vergangenen sieben Tagen in Österreich marginal: Pro Tag waren es um rund 0,2 Prozent weniger Covid-Patienten in Intensivbetreuung als am Vortag.