Kärnten

Bei Abfahrt in den Tod gestürzt

26.02.2021 • 15:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Tourengeher stürzte auf dem Großvenediger in eine Gletscherspalte - Symbolfoto
Der Tourengeher stürzte auf dem Großvenediger in eine Gletscherspalte – Symbolfoto KK/Privat

27-Jähriger stürzt bei Abfahrt vom Gipfel des Großvenedigers ab.

Am Donnerstag gegen 6 Uhr stiegen drei österreichische Tourengeher (51, 47 und 27) vom Tauernhaus in Matrei auf den Großvenediger. Gegen 12 Uhr erreichten die drei Bergsteiger, eine gleichwertige Tourenpartnerschaft, den Gipfel. Nach einer kurzen Rast fuhren die drei gegen 13 Uhr unangeseilt in Richtung Innergschlöss ab.

Im Bereich des zweiten Keesboden auf einer Seehöhe 3250 Meter fuhren sie hintereinander in Spur ab und hielten sich bei der Abfahrt annähernd an die Aufstiegsspur, als sie plötzlich von dem als letztem fahrenden 27-Jährigen einen Schrei hörten. Der 51- und der 47-jährige hielten sofort an und sahen eine offene Gletscherspalte, in welche ihr Bergkamerad offensichtlich gestürzt war. Sofort hielten sie Nachschau, konnten aber keinen Kontakt herstellen und setzten in der Folge einen Notruf ab.

Der Mann konnte gegen 15.15 Uhr aus einer Tiefe von 35 Metern aus der Spalte geborgen werden, die Notärztin konnte jedoch nur mehr den Tod des Alpinisten feststellen. Der Leichnam wurde vom Hubschrauber ins Tal geflogen. Im Einsatz standen die Bergrettung Matrei mit 20 Mann, 3 Alpinpolizisten, ein Notarzthubschrauber sowie der Polizeihubschrauber.