Politik

Umsatzersatz sinkt von 80 auf 50 Prozent

03.12.2020 • 12:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Finanzminister Gernot Blümel macht einmal mehr Geld aus der Staatskasse locker
Finanzminister Gernot Blümel macht einmal mehr Geld aus der Staatskasse locker APA/Georg Hochmuth

Tourismus kämpft und wird mit Finanzhilfen über Wasser gehalten.

Zu Mittag haben Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) im Verein mit Gesundheits- und Innenminister bereits die einzelnen Lockerungsschritte präsentiert. Danach ging es um die Details. Finanzminister Gernot Blümel hat ein neues Milliardenpaket präsentiert. Bildungsminister Heinz Faßmann erklärte, was an den Schulen genau möglich ist. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger erläuterte, was das für die Gastro heißt.

Schulen und Handel sperren – mit Einschränkungen – auf. Für Kultur, Gastronomie, etc. wird es erst ab 7. Jänner wieder möglich sein, den Betrieb hochzufahren. Bis Jahresende würden den Betrieben hier 50 Prozent des Umsatzes erstattet, ab 1. Jänner gibt es wieder den Fixkostenersatz.

Zu den Finanzhilfen im Detail:

Allein der Umsatzersatz für den Dezember werden den Staat eine weitere Milliarde Euro kosten, so Blümel.

Zum Tourismus:

Es sein eine außergewöhnliche Situation, so Tourismusministerin Elisabeth Köstinger. Die Regierung tue alles, um die Branche gut zu unterstützen. „Der Tourismus macht 15 Prozent der Wirtschaftsleistung aus, mit Berücksichtigung der ganzen Wertschöpfungskette betrifft das 750.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Österreich.“

Zu den Schulen:

Bildungsminister Heinz Faßmann erklärte: „Mir ist bewusst, dass gerade die Oberstufen-Klassen schon sehr lange im Distance-Learning sind.“ Aber gerade diese Altersgruppe weise eine der höchsten Tagesinzidenzen auf, übertroffen nur noch von den Studierenden. Die Oberstufenschulenschüler könnten auch noch am ehesten selbständig lernen.