Sport

Novak Djokovic vergoss Tränen

13.09.2021 • 10:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Novak Djokovic (links) verlor das US-Open-Finale gegen Daniil Medwedew
Novak Djokovic (links) verlor das US-Open-Finale gegen Daniil Medwedew AP

Djokovic verpasste in New York den ersten Grand Slam seit 1969.

Novak Djokovic konnte die Chance, in New York ganz große Tennisgeschichte zu schreiben, nicht nützen. Der Serbe verlor das Finale der US Open gegen Daniil Medwedew 4:6, 4:6, 4:6. Mit einem Sieg hätte er den ersten Grand Slam seit Rod Laver 1969 geschafft und die alleinige Bestmarke an Grand-Slam-Titeln überhaupt erreicht – doch es blieb beim Konjunktiv.

Für Medwedew war es der bislang größte Erfolg seiner Karriere. Nachdem sein erster Grand-Slam-Titel festgestanden war, ließ er sich etwas Besonderes einfallen: Er fiel zur Seite und blieb mit geöffnetem Mund liegen. „Ich spiele gerne FIFA. Ich spiele gerne Playstation. Das nennt sich Toter-Fisch-Jubel“, erklärte der Russe danach. „Jeden, den ich gesehen habe, der FIFA spielt, dachte, das war legendär. So wollte ich es machen.“ Er habe sich zwar wehgetan, „aber ich bin glücklich, dass ich es legendär gemacht habe für mich“.

Thiem auf Platz acht abgerutscht

Die aktuell verletzten Sieger der US Open 2019 und 2020 haben in der neuesten Weltrangliste je 2000 Punkte verloren: Vorjahressieger Dominic Thiem rutschte deshalb von Rang sechs auf acht zurück, Rafael Nadal (siegte vor zwei Jahren) von fünf auf sechs. Medwedew bleibt, nunmehr 1353 Punkte hinter Djokovic, auf Platz zwei. Erstmals in die Top Ten vorgestoßen ist der Norweger Casper Ruud.