Sport

Die besten Sprüche dieser Euro

11.07.2021 • 14:14 Uhr / 6 Minuten Lesezeit
Einen Spruch von Marco Arnautovic wollte David Alaba noch verhindern
Einen Spruch von Marco Arnautovic wollte David Alaba noch verhindern AP

Euro 2020 hat kuriose Sager sowie kleine und große Aufreger erlebt.

„Ich bin stolz, dass ich mit ihm trainieren und Karten spielen darf.“ Christoph Baumgartner über Nationalteam-Kollege David Alaba nach dessen Transfer zu Real Madrid.

„Der Stürmer versucht, den Ball ins Tor zu schießen, und ich versuche, den Ball nicht reinzulassen. Es ist gegen jeden das gleiche Prinzip.“ EM-Tormann Daniel Bachmann erklärt, wie der Fußball funktioniert.

„Das bedeutet mir heute alles. Ich habe ein schweres Jahr hinter mir. Das ist für alle, die an mich geglaubt haben.“ Reservist Michael Gregoritsch nach seinem Führungstor gegen Nordmazedonien.

„Ich bin kein Rassist und werde niemals einer sein.“ Marko Arnautovic nach seiner verbalen Entgleisung nach seinem Treffer beim Sieg gegen Nordmazedonien.

„Arnautovic ist als Freund gekommen, wir haben Deutsch geredet und uns am Ende verstanden.“ Der von Arnautovic beschimpfte Nordmazedonier Ezgjan Alioski, der den ÖFB-Star zuvor selbst provoziert hatte, über dessen Entschuldigung.

„Das ist Geschichte. Das ruft nicht nach Wiederholung.“ ÖFB-Präsident Leo Windtner vor dem Ukraine-Match auf die „Schande von Gijon“ 1982 angesprochen.

„Im Moment habe ich einfach nur einen Durst.“ Xaver Schlager nach dem Achelfinal-Einzug.

„Wir haben alle eine ganz schwere Zeit hinter uns gehabt mit dem ganzen Corona-Dreck. Genießt den Tag alle gemeinsam.“ Christoph Baumgartner an die Fans.

„Ich lese seit 14 Tagen keine Zeitung mehr. Hätte ich gewusst, dass er etwas gefordert hat, hätte ich ihn nicht spielen lassen.“ Franco Foda nach dem Ukraine-Spiel über den zum Spieler des Spiels gewählten Florian Grillitsch, der zuvor in einem TV-Interview seine Unzufriedenheit über die Reservistenrolle geäußert hatte.

„In einem Achtelfinale bei der EURO gegen Italien im Wembley, da brauche ich keine Motivationsspritze. Da wird jedem das Adrenalin bei den Ohrwascheln herausspritzen.“ Christoph Baumgartner.

„Das ist anders als bei einem Theaterstück, wo du weißt, was passiert.“ ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel machte sich vor dem Duell mit Favorit Italien Hoffnungen.

„Etwa 30 Sekunden später hat der Spieler die Augen geöffnet und ich konnte direkt mit ihm sprechen. Das war ein sehr bewegender Moment, weil bei solchen medizinischen Notfällen im Alltag die Erfolgsaussichten doch deutlich geringer sind.“ Notarzt Jens Kleinefeld, der Dänemark-Star Christian Eriksen nach dessen Zusammenbruch notfallmedizinisch betreut hat.

„Es ist absolut lächerlich, dass die UEFA mit einer Lösung wie dieser dahergekommen ist.“ Der dänische Torhüter-Legende Peter Schmeichel über die Wahl, das Spiel gegen Finnland nach dem Eriksen-Schock noch am selben Abend oder am nächsten Tag zu Mittag fortzusetzen.

„Cristiano Ronaldo kann mehr als Cola-Flaschen verschieben.“ Der deutsche Teamchef Joachim Löw über die fußballerischen Fähigkeiten des Superstars, nachdem dieser mit dem Umstellen von Flaschen eines Getränkesponsors bei einer Pressekonferenz für Wirbel gesorgt hat.

„Wir sind ein volles Stadion nicht mehr gewohnt. Wir haben uns nicht gehört.“ Frankreichs Antoine Griezmann nach dem 1:1-Remis gegen Ungarn vor rund 55.000 Fans in Budapest.

„In Italien sagt man: Die Mutter von Idioten ist immer schwanger.“ Ungarns Teamchef Marco Rossi über seine Kritiker.

„Es ist schön, dass wir mal wieder 82 Millionen Bundestrainer im Land haben statt 82 Millionen Virologen.“ Deutschlands Leon Goretzka zur ausgelassenen Stimmung in der Heimat nach dem 4:2 gegen Portugal.

„Wenn du seinen Namen sagst, dann reden wir gar nicht mehr über Menschen.“ ÖFB-Star Marko Arnautovic über Ronaldo.

„Da war er, dieser eine Moment, der dir am Ende in Erinnerung bleibt, der dich nachts um den Schlaf bringt.“ Thomas Müller über die vergebene Chance.

„Wenn es eng wird, dann sind sie einfach nicht gut genug, dann schreien sie nach Mama.“ Der Ex-Internationale Mehmet Scholl über Deutschlands Teamspieler.

„Ich wollte dem Team helfen, aber ich habe versagt.“ Frankreichs torloser Superstar Kylian Mbappe nach seinem entscheidenden Elfmeter-Fehlschuss im Achtelfinale gegen die Schweiz.

„Die UEFA ist für den Tod von vielen Menschen verantwortlich.“ Der deutsche Gesundheitsexperte und SPD-Politiker Karl Lauterbach kritisiert angesichts der Corona-Pandemie die hohen Zuschauerzahlen.

„Wir sind super-entspannt. Ich denke Messi noch mehr als ich.“ Italiens Kapitän Giorgio Chiellini über Lionel Messi, der wie er selbst seit 1. Juli offiziell vertragslos ist.

„Rein sportlich gesehen gibt es Orte, an denen ich lieber spielen würde. Aber selbst wenn es am Südpol wäre, würden wir uns auf ein EM-Viertelfinale freuen.“ Kapser Hjulmand über Dänemarks Viertelfinal-Spielort Baku.

„Das wird mir immer wehtun.“ Englands Teamchef Gareth Southgate über seinen im Halbfinale der Heim-EM 1996 gegen Deutschland vergebenen Elfmeter.

„Ich glaube nicht, dass der Schiedsrichter gut schlafen wird.“ Star-Coach Jose Mourinho, nachdem ein umstrittener Elfmeter für England gegen Dänemark verhängt wurde.

„Selbst nach tausend Schlachten riechen sie immer noch Blut.“ Ex-Nationalcoach Antonio Conte über Italiens Innenverteidiger Girogio Chiellini und Leonardo Bonucci.

„Paradoxerweise haben auch wir ihn anfangs für verrückt gehalten, als er uns gesagt hat, dass wir uns in den Kopf setzen sollen, die EM zu gewinnen.“ Giorgio Chiellini vor dem Finale über Mancini.

„Das ist das bisher größte Spiel in meiner Karriere, wahrscheinlich sogar das größte Spiel all unserer Karrieren.“ Harry Kane vor dem Finale.