Sport

Dänemark-Spieler kritisieren UEFA-Entscheidung

14.06.2021 • 18:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Fred Braithwait und Pierre Hojbjerg übten Kritik
Fred Braithwait und Pierre Hojbjerg übten Kritik AFP

Eigentlich hieß es, dass auf Wunsch beider Team zu Ende gespielt wurde.

Auch am zweiten Tag nach dem Match Dänemark – Finnland sorgt der Zusammenbruch von Christian Eriksen noch immer für Gesprächsstoff. Dieser war ja bei der Partie am Samstagabend ohne jegliche Vorzeichen bewusstlos zusammengebrochen und musste noch am Spielfeld reanimiert werden.

„Situation halte ich für nicht fair“

Der dänische Tormann Kasper Schmeichel, der zusammen mit Kapitän Simon Kjaer Eriksen im Krankenhaus besuchte, kritisierte Ähnliches: „Wir wurden in eine Situation gebracht, die ich persönlich für nicht fair halte. Man hätte in so einer Ausnahmesituation die Regularien aussetzen müssen und vielleicht am nächsten Tag entscheiden sollen. Ich hoffe, dass die UEFA daraus Lehren zieht.“

Bereits am Samstag direkt nach dem Spiel hatte Dänen-Trainer Kasper Hjulmand die umstrittene Entscheidung in Frage gestellt: „Ich denke ehrlich gesagt nicht, dass wir wieder auf dem Platz hätten sein sollen.“ Weiters erklärte Hjulmand: „Wir hatten zwei Optionen: Das Spiel fortzusetzen oder morgen um 12.00 Uhr zu spielen. Aber jeder wollte heute weiterspielen. Die Spieler waren sich sicher, heute nicht mehr schlafen zu können. Morgen zu spielen, hätte die Situation noch schwerer gemacht.“

Kritik an UEFA

Der Trainer der Dänen wurde daraufhin deutlich: „Es war die falsche und eine harte Entscheidung, die Spieler zwischen diesen beiden Dingen entscheiden zu lassen: Am selben Abend oder am nächsten Tag zu spielen.“