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Die Dominanz der englischen Klubs

16.04.2021 • 15:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Arsenal machte mit Slavia Prag kurzen Prozess
Arsenal machte mit Slavia Prag kurzen Prozess AP

Arsenal und ManU schafften Einzug ins Halbfinale der Europa League.

Der europäische Klubfußball ist zu 50 Prozent in englischer Hand. Die Klubs der Premier League stellen vier der acht Halbfinalisten in der Champions- und der Europa League. Nach dem Aufstieg von Manchester City und Chelsea in der Königsklasse schafften Manchester United und auch Arsenal den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Das war im Fall der Londoner vor dem Viertelfinal-Rückspiel auswärts gegen Slavia Prag keine ausgemachte Angelegenheit, aber die „Gunners“ dominierten die Partie nach dem 1:1-Heimremis in der tschechischen Hauptstadt und fertigten das Überraschungsteam durch Tore von Lacazette (2), Pepe und Saka mit 4:0 ab.

Manchester United hatte gegen Granada bereits im Hinspiel mit dem 2:0-Sieg am Fuße der Sierra Nevada die Basis für das Semifinale gelegt. Schon nach fünf Minuten sorgte Edinson Cavani mit seinem 50. Europa-Treffer für die definitive Klarheit. Am Ende siegte United mit 2:0. Relativ sicher gestaltete auch Villarreal das Viertelfinalduell mit Dinamo Zagreb. Die Spanier, die im Sechzehntelfinale Salzburg aus dem Bewerb geworfen hatten, siegten nach dem 1:0-Auswärtserfolg im Rückspiel mit 2:1.

Die größte Spannung kam im Treffen zwischen der AS Roma und Ajax Amsterdam auf. Die Niederländer versuchten alles, um die 1:2-Heimniederlage wettzumachen und gingen knapp nach der Pause in Führung. Ein zweiter Treffer von Ajax wurde nach VAR-Intervention aberkannt. Stattdessen sorgte Edin Dzeko mit dem Ausgleich für die Entscheidung zugunsten der Italiener. Ajax versuchte alles, um in die Verlängerung zu kommen, doch auch eine fünfminütige Nachspielzeit half nicht mehr. Es blieb beim 1:1.