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ÖFB-Spieler waren selbstkritisch

16.11.2020 • 13:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
SOCCER - NL, AUT vs NIR
SOCCER – NL, AUT vs NIR GEPA pictures

Die tief stehenden Nordiren hätten es der ÖFB-Elf sehr schwer gemacht.

Wie nach dem 3:0 über Luxemburg ist auch nach dem 2:1 gegen Nordirland im ÖFB-Team längst nicht alles gut. Interessant – vielleicht problematisch – ist, dass sich die Fehleranalyse nach den Siegen, die beide mühsam zustande kamen, deckt: „Wir haben den Ball zu langsam bewegt, von Station zu Station gespielt, statt einen zu überspielen, statt zu wechseln“, sagt Kapitän Julian Baumgartlinger. Das wäre in der Pause besprochen und hätte dann auch dazu geführt, dass Österreich besser im Spiel gewesen wäre.

Franco Foda sieht es auch so: „Mittlerweile kann man die immer wieder gleichen Aussagen nicht mehr hören, aber es ist halt schwierig, wenn ein Team mit zehn Mann hinten steht. Das Blöde ist, dass uns aber auch Fehler unterlaufen sind. In der zweiten Hälfte war es besser, und wir sind froh, dass wir das Spiel gewonnen haben“

David Alaba sah in den kompakt und tiefstehenden Nordiren die Ursache für das mühsame Spiel. „Da war es schwierig, Räume und Lösungen zu finden. Aber am Platz hatte ich immer das Gefühl, dass wir als Sieger vom Platz gehen. Einfach war es nicht, wir waren glaube ich die bessere Mannschaft, deshalb haben wir verdient gewonnen.“

Einen verdienten Sieg nahm auch Marko Arnautovic wahr: „Es war schwer, das hat nichts mit dem Spiel zu tun, die Nordiren haben sich gut reingestellt, nur auf Konter agiert, da war es schwer, durchzukommen. Zweite Hälfte haben wir es besser gemacht und letztlich auch verdient gewonnen.“