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Hamilton: Limit „noch nicht erreicht“

16.11.2020 • 14:51 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Lewis Hamilton
Lewis Hamilton AFP

Hamilton scheint nach siebenten WM-Titel noch nicht satt zu sein.

Lewis Hamilton hat auch nach der Egalisierung des WM-Titel-Rekords von Michael Schumacher noch nicht genug von der Formel 1. Zwar ist der Brite noch ohne Vertrag für die kommende Saison, doch sein Team Mercedes von seinem Verbleib felsenfest überzeugt. „Wir werden es hinbekommen, da bin ich mir sicher“, betonte auch Hamilton nach seinem Triumph in der Türkei. Die nächsten Ziele des 35-Jährigen für 2021 stehen aber ohnehin schon fest: 100 Grand-Prix-Siege und achter WM-Titel.

„Also, derzeit genieße ich einmal den Moment, der natürlich vergehen wird, deshalb möchte ich diesen möglichst lange auskosten“, antwortete Hamilton noch am Sonntag auf die Frage, ob er bereits daran denke, mit einem achten WM-Titel zum alleinigen Rekordweltmeister aufzusteigen. „Erst im neuen Jahr werde ich mir dann ansehen, was als nächstes kommt und wo ich noch besser sein kann und was ich sonst noch so auf der Welt tun möchte. Aber was ich sagen kann ist, dass ich hierbleiben möchte, weil ich glaube, dass ich noch nicht das Limit erreicht habe.“

Wird Hamilton bald dreistellig?

Und genau das mache Mercedes, das mit dem siebenten Konstrukteurstitel en suite für eine historische Erfolgsserie gesorgt hat, eben aus. „Wir haben all diese starken Verbindungen, und ich bin wirklich stolz auf jede einzelne Person und auf das, was wir getan haben und noch niemand anderer getan hat“, bekräftigte Hamilton. Noch dazu in einem Jahr, das so herausfordernd gewesen sei durch die Coronavirus-Pandemie, aber auch durch die „Black Lives Matter“-Bewegung, die dem schwarzen Superstar besonders am Herzen liegt.

„Jedes Kind sollte das Recht auf Chancengleichheit, gleiche Bildung haben. Es sollte nicht von deiner Hautfarbe abhängen, es sollte nicht von deiner Religion abhängen oder wo du lebst“, betonte Hamilton einmal mehr, dass man die Formel 1 als „Plattform“ auch dazu nutzen müsse, „um das Bewusstsein für etwas zu schärfen. Das ist nicht politisch, sondern es geht hierbei um Menschenrechte. (…) Und die Menschen können mit ihren Stimmen wirklich auf Veränderung drängen.“