Sport

Schwarz frustriert: „Das ist eine Katastrophe“

18.10.2020 • 13:43 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bei Marco Schwarz lief es zum Auftakt alles andere als gut
Bei Marco Schwarz lief es zum Auftakt alles andere als gut GEPA pictures

Marco Schwarz enttäuschte im Riesentorlauf von Sölden.

Es war ernüchternd, der erste Lauf beim Herren-Riesentorlauf im Sölden. Denn nur drei Österreicher schafften es überhaupt ins Finale, der beste war mit Matthias Mayer ein Abfahrer. Besonders enttäuscht: Marco Schwarz, der mit Platz 39 vorlieb nehmen musste, und Roland Leitinger, der nach starkem Start ausschied; auf dem Weg zur besten Zeit eines ÖSV-Läufers.

Der Kärntner Schwarz, mit Nummer 16 als erster Österreicher ins Rennen gegangen, war sichtlich frustriert: „Was nicht passiert ist? Dass ich gut Ski gefahren bin – das ist nicht passiert. Ich bin von oben weg nicht ins Ziehen gekommen, habe ein Gefühl aufgebaut. Dann bin ich in Schläge gekommen, da hat die Spannung nicht gereicht. Und dann noch ein Steher vor dem Flachen, das ist nie gut“, analysierte er. Und ergänzte: „Beim ersten Rennen, da will man normal g’scheit Gas geben, richtig gut anschreiben. Das ist mir ja eher nicht geglückt.“

Nun, so meinte Schwarz, bliebe nur eines: „In den kommenden vier Wochen hart trainieren, am Material tüfteln, weiterarbeiten, damit es besser wird.“ Denn: „Für mich ist das eine Katastrophe! Ich habe den anderen am Start zugeschaut, die sind alle gut gefahren. So, wie es sich gehört. Mir ist das leider nicht geglückt.“

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Leitinger mit Positivem im Negativen

Ebenfalls enttäuscht war Roland Leitinger. Der Vize-Weltmeister im RTL 2017 war gut ins Rennen gestartet, hakte dann bei einem Tor ein und schied aus. „Wenn man normal ums Tor fährt passiert das nicht. Aber ich war zu eng dran, dann beißt das Material. Und ich hab dem Impuls des Tores nicht standhalten können.“ Das Positive im Ausfall: „Ich bin gesund. Das ist wichtig. Und die gewisse Ungewissheit, die man vor dem ersten Rennen der Saison mit neuem Material hat, die ist ein wenig geklärt. Wenn ich von den Zeiten her einigermaßen dabei war, dann passt es, weil es hat sich nicht so schlecht angefühlt, obwohl nicht alles so aufgegangen ist, wie geplant. Aber ich bin immer frech geblieben!“

Ein schwacher Trost für die sonst enttäuschende Darbietung der Österreicher.