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Hamilton kritisiert Ex-Champ scharf

21.07.2020 • 13:20 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mario Andretti und Lewis Hamilton
Mario Andretti und Lewis Hamilton EPA

Hamilton hat Kritik an seinem Einsatz gegen Rassismus zurückgewiesen.

Es sei „enttäuschend, aber leider Realität“, dass einige der älteren Generation nicht aus ihrer Haut könnten und „erkennen, dass es ein Problem gibt“, schrieb der 35-jährige Brite in den sozialen Netzwerken.

Das sei „reine Ignoranz, es wird mich aber nicht davon abhalten, mich weiter für einen Wandel einzusetzen“, betonte Lewis Hamilton, der als erster schwarzer Fahrer den Sprung in die Formel 1 geschafft hat und sich vehement gegen Diskriminierung einsetzt.

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Today I raced for everyone out there who is pushing to make positive change and fight inequality, however, sadly, as a sport we need to do so much more. It is embarrassing that many teams have not made any public commitment to diversity or that we couldn’t properly find time to make a symbolic gesture in support of ending racism before the race. Today felt rushed and massively lacked organisation and effort, which in turn dilutes the message and makes it seem like there was something more important. It doesn’t matter if you stand or kneel, but we should be showing the world that F1 is united in its commitment to equality and inclusivity. F1 and the FIA need to do more. There is no quick fix for racial inequality, but it is certainly something that we can’t just acknowledge once and then move on. We have to stay focussed, keep highlighting the problem and hold those with the power accountable. #BlackLivesMatter #EndRacism

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Der 80-jährige US-Amerikaner Mario Andretti, 1978 Formel-1-Weltmeister, hatte Hamiltons Einsatz in der chilenischen Zeitung „El Mercurio“ kritisiert. Politik und Sport sollten nicht miteinander vermischt werden, mahnte Andretti. „Ich respektiere Lewis sehr, aber warum wird er militant? Er ist immer akzeptiert worden, und er hat sich jedermanns Respekt verdient.“ Der englische Mercedes-Pilot verursache ein „Problem, das gar nicht existiert.“