Sport

Marsch: „Ich bleibe sicher hier“

29.06.2020 • 17:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Jesse Marsch
Jesse Marsch GEPA pictures/ Jasmin Walter

Salzburg-Trainer legte nach dem Meistertitel ein Bekenntnis ab.

Red Bull Salzburg hat am Sonntag den siebenten Fußball-Meistertitel in Folge fixiert, und zur Feier des Tages hat Trainer Jesse Marsch ein klares Bekenntnis für einen Verbleib in der Mozartstadt abgegeben. Der US-Amerikaner, der zuletzt mit einem Wechsel zu Dortmund in Verbindung gebracht wurde, wird auch in der kommenden Saison auf der „Bullen“-Bank Platz nehmen.

Marsch berichtete von seiner Ansprache nach dem 3:0 über Hartberg, als er der versammelten Truppe am Mittelkreis erzählte, er werde seine erste Titel-Mannschaft nie vergessen. Ersatzgoalie Carlos Coronel interpretierte dies als Abschieds-Andeutung und fragte den Trainer, ob er den Klub verlassen wolle.

„Ich habe darauf ‚Nein‘ geantwortet. Ich bleibe sicher hier. Meine Beziehung mit allen hier ist etwas Besonderes. Ich bekomme extrem viel Vertrauen, vor allem von (Geschäftsführer) Reiter und (Sportchef) Freund. Ich habe keine Hast, etwas Neues zu finden. Ich und meine Familie genießen diese Zeit hier. Es ist noch nicht zu Ende“, erklärte Marsch.

Bier floss etwas später

Seine Spieler feierten den Titel in grauen T-Shirts, auf denen die Köpfe aller Spieler, die Aufschrift „Serienmeister“ und ein großer Siebener in Anlehnung an den siebenten Meistertitel in Folge zu sehen waren. Es gab Tänze und die Welle vor der leeren Nordtribüne, die obligaten Bierduschen blieben aus. Ganz ohne Gerstensaft ging der Abend aber nicht zu Ende. „Wir haben einen Kühlschrank voller Bier, der wird leer werden“, kündigte Maximilian Wöber auf „Sky“ an.

Für die Mannschaft und den Betreuerstab ging es nach dem Match weiter in ein Lokal außerhalb Salzburgs, um auf den Triumph anzustoßen – allerdings ohne Freundinnen und Frauen. Angesichts der Coronavirus-Pandemie wolle man die Zusammenkunft auf einen kleineren Personenkreis beschränken, hieß es.

Marsch zeigte sich bei der Feier asketisch. Ein Radler unmittelbar nach Spielschluss werde sein einziges alkoholhältiges Getränk während des gesamten Abends sein, kündigte der 46-Jährige an.