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Van Dijk sah dem Tod ins Auge

02.06.2020 • 14:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Virgil van Dijk
Virgil van Dijk APA/AFP/dpa/CHRISTIAN CHARISIUS

Virgil van Dijk wäre vor acht Jahren beinahe gestorben.

Laut einem Bericht der „Daily Mail“ entkam Virgil van Dijk vor acht Jahren nur knapp dem Tod. Knapp ein Jahr nach seinem Profidebüt beim FC Groningen fühlte sich der heutige Superstar krank. „Zuerst dachten wir, er hat die Grippe“, erzählt Dick Lukkien, Trainer von seinem ehemaligen Verein gegenüber „FourFourTwo“. Als Van Dijk von seiner Mutter Besuch erhielt, klärte er die Situation um seinen Gesundheitszustand bei einem anderen Arzt ab – und erhielt dort die schockierende Diagnose.

Der Niederländer litt an einem Blinddarmbruch, einer Niereninfektion sowie einer Blinddarm- und Bauchfell-Entzündung. Sofort wurde eine Notoperation eingeleitet. „Das Einzige, was ich sehen konnte, waren Röhren, die aus mir baumelten. Mein Körper war gebrochen und ich konnte nichts tun. Mein Leben war in Gefahr“, erinnert sich Van Dijk an die schlimmen Momente zurück.

Seine Mutter würde einen Teil des Vermögens erben

Die Lage ist sogar so ernst, dass der Liverpool-Star im Spital seinen Nachlass regeln muss. Van Dijk: „Irgendwann musste ich einige Papiere unterschreiben. Es war eine Art Testament.“ Seine Mutter würde ein Teil seines Vermögens erben, bestimmte er damals mit zwanzig Jahren. „Natürlich wollte niemand darüber reden, aber das mussten wir tun. Es hätte vorbei sein können“, so der 28-Jährige. Am Ende kam es glücklicherweise nicht zum Einsatz des Nottestamentes.

Und der Rest ist Geschichte. Van Dijk landete beim FC Liverpool und gilt heute als bester und teuerster Verteidiger der Welt.