Österreich

1,5 Millionen Menschen voll immunisiert

31.05.2021 • 10:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
1,5 Millionen Menschen voll immunisiert

Nach Datenbereinigung nur 229 Neuinfektionen in Österreich gemeldet.

Bis Ende Juni hat die Bundesregierung für alle impfwilligen Österreicher die erste Corona-Impfung angekündigt. Bis zum Sonntag waren mehr als 1,5 Millionen Menschen voll immunisiert, das sind 17 Prozent der Gesamtbevölkerung. Über 40 Prozent haben die Erstimpfung erhalten. Unterdessen meldeten Innen- und Gesundheitsministerium nach einer Datenbereinigung nur 229 Neuinfektionen seit Sonntag. Das liegt unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 439 neuen Fällen.

Die Sieben-Tages-Inzidenz sank weiter und lag am Montag bei 34,5 Fällen pro 100.000 Einwohner. 5.356 Menschen galten als bestätigte aktive Fälle, um 322 weniger als am Sonntag. Vor einem Monat – am 30. April – waren es mit 23.888 noch mehr als viermal so viele gewesen.

Eine leichte Steigerung gab es am Montag bei den Covid-19-Erkrankten im Krankenhaus. Insgesamt mussten 417 Menschen im Spital behandelt werden, um vier mehr als am Sonntag. Davon lagen 154 Schwerkranke auf Intensivstationen – drei mehr als am Vortag. Seit vergangenen Montag ist die Zahl der Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung jedoch um 77 zurückgegangen. Die meisten Intensivpatienten gab es zum Wochenbeginn mit 41 in Niederösterreich, in Wien lagen 36 Infizierte auf Intensivstationen. Kärnten meldete als einziges Bundesland weiterhin keinen einzigen Covid-19-Erkrankten in intensivmedizinischer Betreuung. In der Steiermark und in Vorarlberg waren es jeweils sechs Patienten, sieben sind es in Salzburg, elf im Burgenland. In Tirol werden 15 Schwerkranke intensivmedizinisch versorgt und in Oberösterreich 32.

Weiter hoch ist die Zahl der Todesfälle. Alleine seit Sonntag kamen sieben weitere Tote hinzu. In der vergangenen Woche sind 56 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Somit hat die Pandemie in Österreich bereits 10.603 Todesopfer gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind bereits 119,1 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Seit Pandemiebeginn gab es in Österreich bereits 644.815 positive Testergebnisse. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie 628.856 Personen, innerhalb der vergangenen 24 Stunden gelten 544 als wieder gesund. Salzburg und Wien meldeten am Montag nach einer Datenbereinigung negative Neuinfektionszahlen. Die meisten neuen Fälle gab es mit jeweils 56 in Niederösterreich und Vorarlberg, in der Steiermark kamen 47 weitere SARS-CoV-2-Infizierte hinzu, in Tirol 40, in Oberösterreich 25, in Kärnten elf und im Burgenland neun. Weniger als 300 Neuinfektionen gab es in Österreich übrigens zuletzt am 7. September, damals wurden 290 neue Fälle in 24 Stunden gemeldet.

Österreichweit wurden in den vergangenen 24 Stunden 246.953 PCR-und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren 36.814 aussagekräftige PCR-Tests, 0,6 Prozent fielen positiv aus. Dieser 24-Stunden-Wert liegt deutlich unter dem Schnitt der vergangenen Woche. Hier wurden täglich 78.319 valide PCR-Tests analysiert, davon lieferten 0,6 Prozent positive Ergebnisse.

Am Sonntag wurden österreichweit 37.415 Impfungen durchgeführt. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 3.607.901 bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 40,5 Prozent der Bevölkerung. Genau 1.514.277 und somit 17 Prozent der Österreicher sind bereits voll immunisiert.

Am höchsten ist die Erst-Durchimpfungsrate im Burgenland mit 46,1 Prozent. In Tirol sind 42,5 Prozent der Bevölkerung geimpft, in Vorarlberg 42,3 Prozent. Nach Kärnten (41,9), Niederösterreich (41,6), Salzburg (41,6), der Steiermark (40,2) und Oberösterreich (39,3) bildet Wien das Schlusslicht. In der Bundeshauptstadt haben bisher 36,2 Prozent der Menschen die erste Immunisierung erhalten.