Österreich

Deutlich weniger Neuinfektionen

13.09.2020 • 13:48 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Mit Stand Sonntag (8.00 Uhr) sind in Wien 10.804 positive Testungen durchgeführt worden
Mit Stand Sonntag (8.00 Uhr) sind in Wien 10.804 positive Testungen durchgeführt worden APA/AFP/ALEX HALADA

Am Samstag waren noch 869 positiv getestet worden.

Die Zahl der Neuinfektionen ist nicht nur in Wien, sondern in ganz Österreich deutlich zurückgegangen: Am Sonntag meldeten Innen- und Gesundheitsministerium 463 Fälle, was nur etwa der Hälfte der 869 positiven Testergebnisse von Samstag entspricht.

Bisher gab es in Österreich 33.159 positive Testergebnisse. Mit Stand von Sonntag (9.30 Uhr) sind 756 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 26.760 wieder genesen. Derzeit befinden sich 226 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung, davon 44 auf Intensivstationen.

Am Samstag sind in Österreich 14.674 Menschen getestet worden, am Freitag waren es 13.789. Weniger Testungen gab es hingegen in Wien: Am Samstag wurden in Wien 4.433 Corona-Tests vorgenommen. Am Freitag wurden in der Bundeshauptstadt insgesamt 6.803 Corona-Tests vorgenommen.

Niedrigere Zahlen in Wien

Am Sonntag sind von der Landessanitätsdirektion Wien und dem medizinischen Krisenstab der Stadt lediglich 149 Neuinfektionen gemeldet worden. Am Tag zuvor hatte diese Kennzahl noch 444 betragen.

Mit Stand Sonntag (8.00 Uhr) sind in Wien 10.804 positive Testungen durchgeführt worden. Die Zahl der mit dem Virus in Zusammenhang stehenden Todesfälle beträgt mittlerweile 230, nachdem eine 88-Jährige verstorben ist. 137 Personen befanden sich in Spitalsbehandlung, davon 24 auf Intensivstationen.

Am Samstag wurden in Wien 4.433 Corona-Tests vorgenommen, das macht insgesamt 363.619 Testungen. Am Freitag wurden in der Bundeshauptstadt insgesamt 6.803 Corona-Tests vorgenommen.

Weitere Cluster in Niederösterreich

In Niederösterreich sind weitere Coronavirus-Cluster aufgetaucht. Im Umfeld des NÖ-Sportleistungszentrums St. Pölten wurden sieben Personen positiv auf das Virus getestet, zusätzlich gab es einen Verdachtsfall, teilte ein Sprecher der Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) am Sonntag mit.

Die Fälle fielen im Rahmen einer Präventivuntersuchung auf. „Die SportlerInnen zeigten vor den Testungen keinerlei Symptome und sind auch nach wie vor symptomfrei“, so Andreas Worenz, Sportkoordinator des Zentrums, in einer Aussendung. Bis zu einer erneuten, für Dienstag geplanten Testung sollen die betroffenen Gruppen online unterrichtet werden, zudem würden Heimtrainingspläne erstellt.

„Das Bild ist ähnlich wie in den vergangenen Tagen“, erklärte der Sprecher. So sei auch ein „kleiner Cluster“ im Waldviertel aufgetaucht: Sechs Teilnehmer eines Dämmerschoppens in einem Wirtshaus wurden positiv getestet. Im Zusammenhang mit einer Bäckerei in Hagenbrunn (Bezirk Korneuburg) wurde zudem ein weiterer Erkrankter gemeldet, sodass die Zahl der Infizierten hier auf 18 anstieg.

Aufruf wegen infizierten Badewarts im Tiroler Zillertal

Ein mit dem Coronavirus infizierter Badewart, der am Fichtensee in der Zillertal Arena (Gemeinde Aschau) tätig ist, hat einen öffentlichen Aufruf des Landes Tirol ausgelöst. Da Kinder von diesem betreut wurden und er durch seine Arbeit im Bootsverleih mit zahlreichen Menschen in Kontakt war, bestehe hohes Ansteckungsrisiko, teilte die Landespressestelle mit.

Kinder, denen am 7. September zwischen 8.00 und 16.00 Uhr am Fichtensee vom Badewart beim Anziehen von Schwimmwesten geholfen wurde, gelten als gefährdete Kontaktpersonen. Die Eltern werden gebeten, sich bei der Hotline der Bezirkshauptmannschaft Schwaz, Telefon 05242 69315880, zu melden. Betroffene Schulkinder dürfen die Schule bis 18. September nicht besuchen, teilte das Land Tirol mit.

Personen, die am 7. September ein Boot ausgeliehen haben, rief die Gesundheitsbehörde auf, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten. Bei Auftreten von Symptomen wie Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Schnupfen oder dem plötzlichen Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns gelte es, umgehend die Gesundheitshotline 1450 zu kontaktieren.