Kapsch baut Stellen ab und beendet Afrika-Abenteuer

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Kapsch baut Stellen ab und beendet Afrika-Abenteuer

Aufgrund des coronabedingt schleppenden Geschäftsganges werden einem Zeitungsbericht zufolge beim österreichischen Mautsysteme-Anbieter Kapsch TrafficCom international rund 400 Arbeitsplätze gestrichen, davon bis zu 40 in Österreich. Kapsch soll sich teilweise auch aus seinem Afrika-Geschäft zurückziehen wollen. 

Der „Standard“ berichtete am Donnerstag unter Berufung auf Insider über ein Restrukturierungsprogramm. Ein Konzernsprecher bestätigte dem Blatt keine Details. Er verwies aber auf das angelaufene Transformationsprogramm, das Umstrukturierungen unvermeidbar mache, um in zukünftige Wachstumsbereiche investieren zu können. Global würden rund 250 Arbeitsplätze abgebaut, das entspreche bei einem Beschäftigtenstand von 5.100 rund 5 Prozent der Mitarbeiter. Weitere rund 150 Stellen wolle man reduzieren, indem externe Consultants reduziert und freie Stellen nicht nachbesetzt würden.

Zu den Sorgenkindern zählt der Ableger in Sambia, wo Kapsch 51 Prozent an der Intelligent Mobility Solutions Limited hält und bei einem umfangreichen Projekt für Road Safety Enforcement engagiert ist.