Italien: Corona-Pass für Arbeitswelt tritt in Kraft

15.10.2021 • 11:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

In Italien tritt am Freitag eine umstrittene neue Corona-Regel für Arbeitnehmer in Kraft. Jeder Beschäftigte, sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Bereich, muss dann nachweisen, geimpft, genesen oder negativ getestet zu sein. Nur dann bekommt man einen sogenannten „Grünen Pass“. Ohne diesen Pass darf niemand mehr seinen Arbeitsplatz – etwa in Büros, Fabriken, Geschäften oder öffentlichen Einrichtungen – betreten.

Von der Maßnahme sind 23 Millionen Beschäftigte in Italien betroffen. Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte das Dekret vor Wochen beschlossen, um mehr Menschen zur Impfung zu bewegen. Rund 85 Prozent der Italiener ab zwölf Jahren sind mindestens einmal geimpft.