Alternative Nobelpreise an Aktivisten aus vier Weltgegenden

29.09.2021 • 06:06 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Alternative Nobelpreise an Aktivisten aus vier Weltgegenden

Die auch als Alternative Nobelpreise bekannten Right Livelihood-Awards gehen dieses Jahr an vier weitgehend unbekannte Basisaktivisten aus unterschiedlichen Weltteilen. Die am Mittwoch in Stockholm präsentierten Preisträger sind die Kamerunerin Marthe Wandou, die sich gegen Gender-basierte Gewalt im Tschadbecken einsetzt, der russische Umweltaktivist Wladimir Sliwjak, die kanadische Indigenenvertreterin Freda Huson und die indische Rechtsinitiative für Wald und Umwelt (LIFE).

Right-Livelihood-Direktor Ole von Uexkull sagte, die diesjährigen Preisträger zeichneten sich allesamt dadurch aus, dass sie „nicht nur Widerstand leisten, sondern ganze Gemeinschaften mobilisieren, ihre Rechte einzufordern: Sie werden zu Akteurinnen des Wandels, wo Regierungen versagen.“