Ärger und Polizeieinsätze wegen inoffizieller GTI-Treffen

18.09.2021 • 11:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ärger und Polizeieinsätze wegen inoffizieller GTI-Treffen

Die inoffiziellen GTI-Treffen im Kärntner Seengebiet – wegen der Mobilität der Szene auf etliche Räume und Ortschaften verteilt – haben bei Anrainer für Ärger und bei der Polizei für viel Arbeit gesorgt. Das Ortszentrum von Velden am Wörthersee musste in der Nacht auf Samstag wegen des Andrangs von getunten und PS-starken Fahrzeugen gesperrt werden. Eine Polizistin berichtete auf APA-Anfrage von „sehr vielen Anzeigen und viel Ärger bei den Anwohnern.“

Wegen des Rummels in und an den Zufahrten nach Velden kamen keine Einsatzfahrzeuge mehr durch. Die Bezirkshauptmannschaft Villach-Land verfügte dann die Sperre. Auffallend sei gewesen, dass der Fahrzeug-Auftrieb „vor allem in den Abendstunden“ stattfand, sagte die Polizeisprecherin.

Unter anderem war ein alkoholisierter Autotuner mit seinem Wagen auf der Autobahnauffahrt Velden in die Leitschiene gekracht. Zu gröberen Unfällen ist es aber vorerst nicht gekommen. Körperverletzungen in Folge von Raufereien wie in den vergangenen Jahren wurden bisher nicht angezeigt.

Schwerpunkte des Autorummels waren die Region um den Wörthersee, den Faaker See und Villach. „Bei Kontrollen durch die Polizei erfolgt oft ein schneller Wechsel der Autolenker in einen anderen Bereich“, sagte die Polizeisprecherin. Es dürfte wohl noch das ganze Wochenende so weitergehen. Die Lenker – mittlerweile längst nicht mehr auf Golf GTI limitiert – kommen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und auch anderen Nachbarstaaten Österreichs.