Kultur

Preis für Saxofonistin

29.01.2021 • 11:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ayleen Weber überzeugte beim Wettbewerb am Vorarlberger Landeskonservatorium. <span class="copyright">Victor Marin</span>
Ayleen Weber überzeugte beim Wettbewerb am Vorarlberger Landeskonservatorium. Victor Marin

Erster Preis für Ayleen Weber beim Solistenwettbewerb.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit fand in diesem Jahr der Solistenwettbewerb des Vorarlberger Landeskonservatoriums statt. Am vergangenen Mittwoch standen 15 Studierende im Wettbewerb um die Preise, die unter anderem mit einem Porträtkonzert im ORF-Landesstudio Dornbirn verbunden sind. Den ersten Preis erspielte sich die 19-jährige Saxofonistin Ayleen Weber, die mit ihrer Interpretation von Barry Cockcrofts „Rock Me!“ überzeugte. Weber studiert in der Klasse von Fabian-Pablo Müller. Weitere Auszeichnungen gingen an Kilian Erhart (Violoncello, Klasse Mathias Johansen), Héléna Macherel (Flöte, Klasse Nolwenn Bargin), Philipp Roman (Schlagwerk, Klasse Slavik Stakhov) und Julia Ziegler (Blockflöte, Klasse Julia Fritz).

Das erste Porträtkonzert der Preisträger ist am 5. Mai live auf ORF Radio Vorarlberg zu hören.

Knapp 50 Studierende haben sich beim Solistenwettbewerb beworben, die 15 Teilnehmenden haben sich in einer Vorentscheidung qualifiziert. Als Juryvorsitzender fungierte Konservatoriums-Direktor Jörg Maria Ortwein, weiters vertreten waren Stefan Höfel vom ORF, die Operndirektorin der Bregenzer Festspiele Susanne Schmidt, der Dirigent Clau Scherrer und Benjamin Lack vom Landeskonservatorium.

„Spannende Zukunft“

„Selten so wichtig wie in diesem Jahr“ war laut einer Aussendung der Wettbewerb – gab er doch den jungen Musizierenden die gegenwärtig rare Möglichkeit zu einem bedeutenden Auftritt. Die Jurymitglieder zeigten sich begeistert von der Leistung der Studierenden. „Ich freue mich, dass in vielen Wettbewerbsbeiträgen spürbar war, wie auch in schweren Zeiten großartige künstlerische Entwicklungen stattgefunden haben. Vieles lässt eine spannende Zukunft erwarten“, meint Ortwein. „Wir sehen die Begeisterung, mit der die Studierenden auf der Bühne stehen und musizieren. Und ihre Leistungen sind beeindruckend!“, schwärmt außerdem Lack.