Kultur

Staatsoper benötigt größten Teil

21.11.2020 • 11:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Den krisengebeutelten Kulturstätten greift der Staat unter die Arme: 8,1 Millionen für die Staatsoper
Den krisengebeutelten Kulturstätten greift der Staat unter die Arme: 8,1 Millionen für die Staatsoper (c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Staatsoper bekommt größten Teil von Krisenbewältigungsfonds.

Der Bund hat heuer insgesamt 33,5 Millionen Euro allein den bundeseigenen Theater- und Museums-Betrieben zusätzlich zur Verfügung gestellt: 15 Millionen davon bereits im Frühjahr, noch einmal 18,5 Millionen Euro im Herbst.

Jetzt liegen die genauen Zahlen vor, wie diese Mittel aus dem Covid-19-Krisenbewältigungsfonds verteilt wurden. Ziel der Förderungen sei es die Liquidität und den Bestand der Betriebe zu sichern, Arbeitsplätze zu erhalten und die Auswirkungen des Lockdowns auszugleichen.

So wurde aufgeteilt

Die Bundesmuseen erhielten insgesamt 23,1 Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln für 2020. Das Kunsthistorische Museum 6,4 Millionen Euro, die Albertina 6,2 Millionen Euro, das Belvedere 6,2 Millionen Euro, das Naturhistorische Museum 2,4 Millionen Euro, MAK 0,5 Millionen Euro, mumok 0,5 Millionen Euro, das Technische Museum 0,5 Millionen Euro und die Österreichische Nationalbibliothek 0,4 Millionen Euro.

Die Bundestheater erhielten 10,4 Millionen Euro an Covid-Sondermitteln. Das Burgtheater eine Million Euro, die Volksoper 1,3 Millionen Euro und die Staatsoper 8,1 Millionen Euro.