Kultur

Philosophicum Lech auf 2021 verschoben

02.09.2020 • 15:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Philosophicum Lech im vergangenen Jahr. <span class="copyright">Florian Lechner</span>
Das Philosophicum Lech im vergangenen Jahr. Florian Lechner

Wachsende Besorgnis wird als Grund der Verschiebung angeführt.

Nun doch: Nach „langem Abwägen der Für und Wider“ wird das Philosophicum Lech, das am 23. September eröffnet worden wäre, auf nächstes Jahr verschoben. Die 24. Ausgabe des Symposiums unter dem Titel „Als ob! Die Kraft der Fiktion“ wird damit voraussichtlich von 22. bis 26. September 2021 veranstaltet. Das Thema bleibt, auch die Referenten wollen sich für den neuen Termin verfügbar halten. Alle bereits verkauften Karten werden refundiert.

Besorgte Referenten

In einer Aussendung wurde die wachsende Besorgnis der Veranstalter „in Anbetracht steigender Infektionszahlen, offiziell verhängter Reisewarnungen und angekündigter neuerlicher Restriktionen seitens der Bundesregierung“ als Grund angeführt. Neuerliche Restriktionen blieben zwar aus, die Lockerungen für den Kulturbereich bleiben auch nach dem gestrigen Ministerrat erhalten. Doch Experten würden laut Aussendung einen signifikanten Anstieg der Infektionszahlen in der dritten Septemberwoche erwarten. Auch hätten mehrere Referenten ihre Besorgnis und den Wunsch nach einer Verschiebung ihres Vortrages geäußert.

Tractatus

Für das Philosophicum Lech hätten die Veranstalter besonders hohe Sicherheitsmaßstäbe angelegt, weshalb unter anderem „Herzstücke des Symposiums verloren gegangen wären“. Nun hofft man auf intensive Diskussionen, einen lebendigen Austausch und „lockeres Beisammensein“ im nächsten Jahr. Heuer soll die Verleihung des Essaypreis Tractatus Ende September oder Anfang Oktober über diverse Kanäle mit freiem Zugang zur Verfügung gestellt werden. Details dazu sollen demnächst folge