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Achtjähriges Mädchen aus Berlin vermisst

11.10.2021 • 15:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Achtjähriges Mädchen aus Berlin vermisst

Polizei durchkämmt Waldgebiet an bayerisch-tschechischer Grenze.

Am Montagmittag startete das Polizeipräsidium Oberpfalz eine Öffentlichkeitsfahndung mit einem Foto des Kindes. Rund um den tschechischen Berg Cerchov (Schwarzkopf), etwa zwei Kilometer hinter der Grenze, werde intensiv nach dem Mädchen gesucht, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Regensburg am Montagmittag.

Zur Stunde seien etwa 30 Personensuchhunde und über 100 Beamte der bayerischen Polizei im Einsatz. Auch ein Hubschrauber unterstütze die Suche nach der Vermissten aus der Luft. Wie viele Einsatzkräfte der tschechischen Polizei am Montagmittag an der Suche beteiligt sind, konnte der Sprecher der Oberpfälzer Polizei nicht sagen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler waren die Eltern der Achtjährigen am Sonntag mit ihren beiden Kindern und einem Neffen auf dem Cerchov in der Nähe der bayerischen Grenzstadt Waldmünchen (Landkreis Cham) wandern. Den Angaben zufolge spielten die Kinder und entfernten sich von den Eltern. Nachdem die Eltern die Kinder nicht mehr fanden, verständigten sie Rettungskräfte. Ein Sohn und der Neffe der Familie wurden wieder gefunden, die achtjährige Tochter dagegen blieb seit dem späten Nachmittag verschwunden.

Temperaturen um den Gefrierpunkt

Nach Informationen der tschechischen Nachrichtenagentur CTK beteiligten sich anschließend rund 200 Polizisten und Feuerwehrleute an der Suchaktion in der Umgebung des Cerchov, der höchsten Erhebung des Oberpfälzer Waldes. Die Gegend ist bewaldet, in der Nacht und am Morgen lagen die Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Die tschechische Polizei schrieb am Montagmittag auf ihrem offiziellen Twitter-Account: „Trotz aller Bemühungen all derjenigen, die sich an der Suchaktion beteiligen, ist es uns bisher nicht gelungen, das Mädchen zu finden. Wir setzen die Suche selbstverständlich mit maximalem Einsatz auch heute fort – mithilfe der Feuerwehr, der deutschen Kollegen und weiterer Einsatzkräfte.“