Besser leben

Ein neues Beet für eigenes Gemüse

04.04.2021 • 10:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Salate und zahlreiche verschiedene Gemüsesorten können im eigenen Beet herrlich gedeihen und reifen. <span class="copyright">Symbolbild/Shutterstock</span>
Salate und zahlreiche verschiedene Gemüsesorten können im eigenen Beet herrlich gedeihen und reifen. Symbolbild/Shutterstock

Ein Gemüsebeet sorgt nicht nur für Nahrung, sondern sieht auch schön aus.

Ein Garten kann vielerlei Funktionen haben. Als Erholungsort und kleine Oase beliebt, dient er den Besitzern auch vielfach als Nahrungsquelle. Gemüsebeete liegen schwer im Trend und sind im Prinzip einfach selbst zu machen.
Voraussetzung ist ein sonniges Plätzchen, denn Gemüse mag die warmen Strahlen ebenso wie der Mensch. Da kann es durchaus sein, dass der Liegestuhl weichen muss, doch für frisches Gemüse aus eigenem Anbau rentiert sich das durchaus.

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Rammel(3)

Neben der Sonneneinstrahlung ist ein zweiter Aspekt besonders wichtig. Das Beet muss auf einer ebenen Fläche errichtet werden. Ist es leicht abschüssig, kann es passieren, dass bei einem stärkeren Regenguss das angepflanzte Gemüse aus dem Beet gespült wird. Dann muss die Fläche abgesteckt werden und wenn es der Platz hergibt, sind zehn Quadratmeter zu empfehlen. Damit geht sich eine Vollversorgung zwar noch nicht aus, aber es ist ein guter Anfang um reichlich Gemüse anpflanzen zu können.

Kompost untermischen

Nun muss das Gras weg und durch lockere Erde ersetzt werden. Den Rasenfilz abhacken gehört zu den eher mühsamen Aufgaben. Kann man so machen, muss man aber nicht. Den abgesteckten Bereich einfach mit schwarzer Folie abdecken und nach ungefähr vier Wochen ist das Gras ohne die Licheinstrahlung abgestorben. Alternativ zu einer Folie eignet sich auch eine dicke Schicht Laub, Stroh oder Heu. Möglich sind auch Kartons, die sich ebenfalls zum Mulchen eignen. Mehrere Lagen übereinander und mit Steinen beschweren, damit sie nicht weggeweht werden. Ist das Gras abgestorben, wandert die Abdeckung auf den Kompost und das Beet kann gelockert werden. Umspaten ist zu Beginn noch sehr kräftezehrend, wird aber mit dem erzielten Fortschritt minütlich leichter. Vor allem, wenn man die Erde zwischen den Pflanzen ständig mit Grasschnitt bedeckt hält. So bleibt der Boden feucht und Regenwürmer finden darin auch noch ein schönes Zuhause.

Die aufgelockerte Erde ist bereit für die Aussaat. <span class="copyright">Rammel (2)</span>
Die aufgelockerte Erde ist bereit für die Aussaat. Rammel (2)

Ist das Beet gelockert, braucht es noch etwas Kraft im Boden. Ein vermooster Rasen ist ein Anzeichen für fehlende Nährstoffe. Da rentiert sich der Weg ins Kompostwerk. Für zehn Quadratmeter Gemüsebeet braucht es in etwa 50 Liter Kompost. Gleichmäßig verteilt wird der Kompost dann in den Boden eingehackt. In einem nächsten Schritt wird das Beet geebnet und die Aussaat kann beginnen. Der Beginn einer hoffentlich ertragreichen Ernte und folglich höchstem Genuss.