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Zahl der immunisierten Intensivpatienten steigt

02.10.2021 • 18:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
<span class="copyright">Symbolbild/APA</span>
Symbolbild/APA

Steigende Impfdurchbrüche könnten Hinweis auf nachlassende Wirkung sein.

Die Zahl der voll immunisierten Patienten auf Intensivstationen ist leicht im Steigen. Das geht aus dem internen Dokument der Ampel-Kommission hervor, das der APA vorliegt. Aktuell sind 17 Prozent der Patienten auf diesen Stationen voll geimpft, sogar 31 Prozent auf Normalstationen. Dies könnte auch ein Hinweis auf nachlassende Wirksamkeit der Impfungen bei bestimmten Gruppen im Zeitverlauf sein, heißt es im Dokument.

Studie steht vor Abschluss

Eine Kohortenstudie zum Thema Impfdurchbrüche soll in Kürze abgeschlossen sein, hieß es bei der Sitzung seitens der AGES. Es gebe bereits klare Signale, wonach das Ein-Dosis-Regime deutlich weniger wirksam sei. Deshalb war ja erst jüngst vom Nationalen Impfgremium bei Johnson&Johnson empfohlen worden, alsbald eine Auffrischung entweder mit Biontech/Pfizer oder Moderna vorzunehmen. Zur Altersstruktur auf den Intensivstationen zeigen die Daten der Gesundheit Österreich GmbH, dass die Patienten zunehmend der Altersgruppe zwischen 30 und 59 Jahren zuzurechnen sind.

Wie lange hält der Schutz der Corona-Impfungen an? Diese Frage beschäftigt viele Menschen, lässt sich aber nicht einfach beantworten. Einerseits zeigt die steigende Zahl von Impfdurchbrüchen – symptomatische SARS-CoV-2-Infektionen trotz vollständiger Impfung -, dass die Impfungen nicht dauerhaft vor Covid-19 schützen. Andererseits verhindern sie aber zuverlässig schwere Krankheitsverläufe, wie Experten betonen – und Daten zeigen.

Was die Fortsetzung der Testungen in den Schulen angeht, wird zugestanden, dass bei einigen Bundesländern auch die Stufe 1 möglich gewesen wäre, die mehr oder weniger einen Unterricht wie vor Corona ermöglicht hätte. Jedoch blieb man überall bei Stufe 2, bei der weiter getestet wird. Die Steiermark hatte auf eine niedrigere Einstufung gedrängt, doch wurde mit einem rezenten Anstieg der positiven PCR-Fälle im Bundesland erfolgreich dagegen argumentiert.