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Linzerin war bei Geburt verblutet

29.09.2021 • 16:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das neugeborene Mädchen wurde ins Linzer Kepler-Klinikum eingeliefert
Das neugeborene Mädchen wurde ins Linzer Kepler-Klinikum eingeliefert APA/HEINZ ZIEGLER

Laut Gerichtsmediziner besteht kein Fremdverschulden.

Jene 32-jährige Linzerin, die in der Nacht auf Montag tot im Bett neben einem Neugeborenen von ihrem Mann gefunden worden war, ist innerlich verblutet. Bei der sanitätspolizeilichen Obduktion wurde als Todesursache „Verblutung im Zuge des Geburtsvorganges“ festgestellt, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Ein Fremdverschulden wurde ausgeschlossen, damit sei die Polizei nicht mehr mit dem tragischen Fall befasst.

Die Frau war zu dem Zeitpunkt der Geburt alleine im Schlafzimmer. Ihr 34-jähriger Ehemann war zwar in der Wohnung anwesend, gab aber gegenüber der Polizei an, nichts von der Schwangerschaft gewusst zu haben. Er fand die Leblose gegen ein Uhr neben dem Baby. Der herbeigerufene Notarzt konnte der Frau nicht mehr helfen.

Das Neugeborene, ein Mädchen, wurde auf die Neugeborenen-Intensivstation des Linzer MedCampus IV gebracht. Es sei wohlauf, hieß es. Die Frau hat noch zwei weitere Kinder.