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Segler Bildstein und Hussl bleiben auf Endrang zehn

03.08.2021 • 12:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Benjamin Bildstein und David Hussl zeigten im Medal Race eine starke Performance
Benjamin Bildstein und David Hussl zeigten im Medal Race eine starke Performance GEPA pictures

Trotz starker Leistung im Medal Race reichte es nur für den zehnten Rang.

Die Segler Benjamin Bildstein/David Hussl haben die Olympischen Spiele in Tokio in der 49er-Klasse auf Platz zehn abgeschlossen. Im Medal-Race landeten sie am Dienstag auf Rang fünf, für eine Verbesserung im Gesamtresultat reichte das nicht mehr. Mit einem hauchdünnen Sieg im Entscheidungslauf holte die britische Paarung Dylan Fletcher/Stuart Bithell Gold, Silber ging an die Neuseeländer Peter Burling/Blair Tuke, Bronze an die Deutschen Erik Heil/Thomas Plößel.

Gemischte Gefühle

Bildstein und Hussl beendeten den 49er-Bewerb mit gemischten Gefühlen: Die Leistung sei „teilweise nicht ganz perfekt“ gewesen, sagten sie im ORF-TV. Es wäre besser gewesen, einmal getroffene Entscheidungen „ganz durchzuziehen, das hat man auch heute gesehen“, meinten sie. „Der fünfte Platz (im Medal-Race, Anm.) ist okay.“

„Es waren für uns die ersten Olympischen Spiele, da gab es definitiv viele Lernmöglichkeiten“, resümierten die beiden Segler. „Wir haben schon unsere Punkte und werden da in die Details gehen.“ Dennoch war das Resultat mit Endrang zehn nicht ganz das erhoffte: „Wir waren davor wirklich gut drauf. Wir haben unser Bestes gegeben, es hier umzusetzen ist ein anderes Thema.“

An der Spitze entwickelte sich in der letzten Wettfahrt ein spannendes Rennen, bei dem die Briten Fletcher/Bithell erst gegen Ende die favorisierten Neuseeländer abfingen. Deutschland jubelte über Bronze, nicht zuletzt, weil die Spanier im Medal-Race nur auf Platz sieben landeten.