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Sonntagsfrage: Abstand ist groß

12.06.2021 • 10:19 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
In der Kanzlerfrage liegt Sebastian Kurz (ÖVP) bei 27, "Verfolgerin" Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) bei 13 Prozent.
In der Kanzlerfrage liegt Sebastian Kurz (ÖVP) bei 27, „Verfolgerin“ Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) bei 13 Prozent. APA/ROBERT JAEGER

Abstand zwischen ÖVP und SPÖ ist laut Umfrage wieder größer geworden.

Die ÖVP liegt in zwei am Samstag veröffentlichten Umfragen klar vor der SPÖ. Nachdem Anfang Juni eine market-Umfrage auf ein enger werdendes Rennen zwischen den beiden Parteien hingedeutet hatte, wies nun eine Unique research-Erhebung (800 Befragte) für das „profil“ mit 33 Prozent für die ÖVP und 23 für die SPÖ einen deutlichen Abstand aus. Auch eine neue market-Umfrage für den „Standard“ geht in diese Richtung: Hier kommt die ÖVP auf 32 Prozent, die SPÖ auf 27.

Im Vergleich zur letzten Unique research-Erhebung im Mai büßte die ÖVP, die vor einem Jahr noch bei 44 Prozent lag, einen Prozentpunkt ein, die Grünen legten um einen zu. Die SPÖ liegt demnach unverändert bei 23 Prozent, die FPÖ bei 18. Die NEOS dürfen sich gegenüber Mai über ein kleines Plus freuen und bekämen derzeit 11 Prozent.

In der im „Standard“ am Samstag veröffentlichten market-Umfrage ist der ÖVP-SPÖ-Abstand mit 32 zu 27 Prozent zwar geringer. Gegenüber der von diesem Institut Anfang Juni veröffentlichten Erhebung vergrößerte sich der Vorsprung der Volkspartei aber deutlich: Damals wies market für die ÖVP 29 und für die SPÖ 28 Prozent aus. Die FPÖ kommt in der aktuellen market-Umfrage auf 16 Prozent, die Grünen auf 13 und die NEOS auf 11 Prozent.

Die Kanzlerfrage

In der Kanzlerfrage liegt ÖVP-Chef Sebastian Kurz laut Unique research nach einer leichten Erholung im Vormonat nun wieder bei 27 Prozent. Wie im April bedeutet das den Tiefstwert seiner bisherigen Amtszeit, so „profil“. Auch SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner verlor zwei Punkte und kommt nun auf 13 Prozent. Der designierte FPÖ-Chef Herbert Kickl wäre für 11 Prozent erste Wahl, Grünen-Chef Werner Kogler und NEOS-Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger für je 6 Prozent.