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„Absonderungsbescheide“ nicht im „Grünen Pass“

30.05.2021 • 16:01 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
"Absonderungsbescheide" nicht im "Grünen Pass"

Absonderungsbescheide werden bei EU-Auslandsreisen nicht akzeptiert.

Wer eine Corona-Infektion hinter sich hat und deshalb von der Testpflicht befreit ist, kann das in Österreich auch durch Vorweisen seines „Absonderungsbescheides“ nachweisen. In den „Grünen Pass“ aufgenommen werden diese Bescheide der Gesundheitsbehörden aber nicht. Mit dem „Grünen Pass“ soll ein elektronischer Nachweis von Corona-Tests, Impfung oder Genesung („3-G“) möglich sein. Als Nachweis der Genesung sollen nach Angaben des Gesundheitsministeriums aber nicht die Absonderungsbescheide der Gesundheitsbehörden erfasst werden, sondern sogenannte Genesungszertifikate. Diese können frühestens elf Tage nach einer Infektion erstellt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass die zuständige Behörde die Genesung ins Epidemiologische Meldesystem (EMS) einträgt, wo alle bekannten Infektionen mit SARS-CoV-2 Virus erfasst werden.

„Details folgen“

Dass Absonderungsbescheide der Gesundheitsbehörden nicht als Nachweis der überstandenen Infektion im „Grünen Pass“ landen, liegt laut Gesundheitsministerium an den entsprechenden EU-Vorgaben: „Gemäß EU-Verordnungsentwurf kann ein Genesungsnachweis nur anhand eines positiven PCR-Tests (nach Ablauf von 11 Tagen ab Befundung) erstellt werden.“ In Österreich werde dieser Prozess durch Einmeldung positiver Testergebnisse der Labore ins EMS angestoßen. Der Absonderungsbescheid diene aber innerhalb Österreichs weiterhin als „analoge Nachweisform“ der überstandenen Infektion.

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