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Blume des Jahres: Bienensalbei

21.04.2021 • 10:00 Uhr / 6 Minuten Lesezeit
<span class="copyright">Rammel</span>Der Bienensalbei ist die Blume des Jahres. Bei den Gärtnereien Ihres Vertrauens können Sie die Blume jetzt erwerben.
RammelDer Bienensalbei ist die Blume des Jahres. Bei den Gärtnereien Ihres Vertrauens können Sie die Blume jetzt erwerben.

Auch das Gemüse des Jahres hat es in sich.

Der sommerliche Garten strotzt vor Blüten, allerdings sind nicht alle gleich attraktiv für Bienen. Manche Blüten bieten Pollen, andere Nektar. Viele blühen nur wenige Tage im Jahr, andere wiederum von Mai bis November!
Der Bienensalbei nimmt den Blütenbesuchern die Entscheidung ab, zählt er doch zu den beliebtesten Futterplätzen für alle Nektarsammler. Der angenehme Duft lotst Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge verlässlich ans Buffet.

<span class="copyright">Rammel</span>Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge sind herzlichst willkommen.
RammelBienen, Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge sind herzlichst willkommen.

Kräftige Farbe

Erfreulicherweise bietet der Bienensalbei auch für das menschliche Auge einiges. Seine karminroten Blüten überragen das sattgrüne Laub. Die ungewöhnliche Farbe fällt auf. Der Bienenliebling wird etwa 70 Zentimeter hoch. Ein Viertel davon machen die leuchtenden Blütenstände aus. Wer so groß wird, braucht auch einiges an Platz. Im Beet füllen schon vier bis fünf Pflanzen einen Quadratmeter. Wie alle Salbeiarten mag er es sonnig. Maximal lichten Schatten akzeptiert er, blüht dort aber weniger. Gut lockere, durchlässige Erde wird verlangt. In milden Gegenden ist sogar eine Überwinterung im Beet möglich. Als Topfpflanze auf der Terrasse bevorzugt er gut gedüngte Gärtnererde und mäßig Wasser. Ins Beet gepflanzt braucht er nach dem Anwachsen nur gelegentlich Wasser, dann aber durchdringend. Topfpflanzen sind mehr von unserer Fürsorge abhängig.

<span class="copyright">Rammel</span>Die Gärtner beraten gerne bei der Gartengestaltung.
RammelDie Gärtner beraten gerne bei der Gartengestaltung.

Gestaltungstipp

Der Bienensalbei macht Balkon, Garten und Terrasse zur Bienenweide. Seine Wuchsform empfiehlt ihn für große Einzeltöpfe und geräumige Tröge. Extrem gut macht sich die diesjährige Blume des Jahres in Sommerblumen- und Staudenrabatten. Das Karminrot harmoniert hervorragend mit dem kräftigen Gelb von Zinnien. Sensationell wirkt er neben der Sonnenprinzessin, die von den Gärtnern im letzten Jahr als Blume des Jahres neu eingeführt wurde. Der Bienensalbei fügt sich charmant zu hellem Blau und Weiß.
Tun Sie sich und Ihren Blütenbesuchern etwas Gutes und erfreuen Sie sich am Bienensalbei – Blume des Jahres 2021.
Aktuell sind Veranstaltungen wie Tage der offenen Gärtnerei weder sinnvoll noch erlaubt. Es spricht jedoch nichts dagegen, sich unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen in den Vorarlberger Gärtnereien über das sommerliche Pflanzenangebot zu informieren. In den Gewächshäusern ist bereits der Sommer eingekehrt, überzeugen Sie sich selbst.

Die heimischen Gärtner sind für die Saison gerüstet. <span class="copyright">Rammel</span>
Die heimischen Gärtner sind für die Saison gerüstet. Rammel

Beliebteste Frucht

Anfang Mai beginnt die Zeit der Tomaten. Egal ob im Topf am Balkon, im Kleingewächshaus oder geschützt an die Hauswand gepflanzt. Für die Pflanzung wird spezielle Gemüseerde beim Gärtner angeboten. Wenn vorhanden, bietet auch gute Komposterde mit Gartenerde vermischt eine gute Basis. Alle 14 Tage wird nachgedüngt. Dafür eignen sich am besten Fruchtgemüse- oder Tomatendünger mit hohem Kaligehalt.
Bei Tomaten muss auf Kraut- und Braunfäule geachtet werden. Diese Pilzkrankheit tritt bei hoher Luftfeuchtigkeit, langer Blattnässe und niedrigen Temperaturen auf. Besser haben es Tomaten, wenn sie vor Regen geschützt sind. Befallenes Laub oder Früchte sind umgehend zu entfernen. Manchmal sieht man Kalziummangel, der sich in Form abgestorbener Fruchtspitzen zeigt. Ausreichende Bewässerung und ein guter Kalziumvorrat in der Erde beugt dieser Erkrankung vor. Gegebenenfalls hilft mehrmalige Düngungen ab Juni mit Kalziumchlorid.

Gemüse des Jahres

Etwas Besonderes haben sich die österreichischen Gärtner als Gemüse des Jahres 2021 einfallen lassen: Zwei Tomatensorten auf eine Pflanze veredelt. „Toni“ ist eine rote Cocktailtomate und „Carmella“ hat gelbe Früchte. Vereinigt ergibt das Tomella, das paradiesische Tomatenpaar. Dass Tomella anders ist, erkennt man an den zwei Trieben. Durch Veredelung wurden die beiden Sorten mit derselben Wurzel verbunden und so ergibt sich eine Pflanze mit gelben und roten Früchten.

<span class="copyright">Rammel</span>Das Tomatenpaar Tomella ist das Gemüse des Jahres.
RammelDas Tomatenpaar Tomella ist das Gemüse des Jahres.

Tomella braucht durch ihre beiden Triebe ausreichend Platz, etwa 80 Zentimeter in der Reihe. Stabile Stäbe oder Schnüre von der Gewächshausdecke sind bei Tomella ein Muss! Schließlich handelt es sich um zwei kräftig wachsende Cocktailtomaten. Zur Pflege gehört regelmäßiges Hochbinden, entfernen der Seitentriebe aus den Blattachseln sowie die Versorgung mit ausreichend Nährstoffen. Eine Mulchschicht aus Gras oder Stroh tut den Pflanzen wohl und hilft Ihnen Wasser zu sparen. Mitte August kappt man beide Triebspitzen. So steckt die Pflanze ihre ganze Energie in bis dahin angelegte Früchte. Die Früchte sind laufend zu ernten und eignen sich am besten als Snack für zwischendurch oder für Salate.