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Teddybären als Abstandshalter

15.03.2021 • 13:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Teddybären als Abstandshalter

Über 150 zurückgelassene Bären gehen an benachteiligte Kinder.

Wenn schon wegen der Corona-Maßnahmen nicht so viele Menschen in die Kirche kommen können, dann kommen eben die Teddybären dorthin. Am Sonntag saßen in der katholischen St. Johannes-Kirche in Wien-Margareten Plüschteddys in den Kirchenbänken. Die Kirchenbesucher waren eingeladen worden, zur Sonntagsmesse einen Teddybären mitzubringen und nachher in der Kirchenbank sitzen zu lassen. Und zwar als Geschenk für das Europahaus des Kindes, das Kinderhilfe-Haus und mehrere Caritas-Einrichtungen für Kinder mit Behinderungen.

Die Abstandsregeln in der Kirche gelten zum Glück nicht für Teddybären – diese drängten sich nämlich bei der Messe in der Kellerkirche dicht aneinander. „Ein herzerwärmendes und wieder Hoffnung gebendes Bild in Zeiten wie diesen. Endlich wieder lächelnde Gesichter ohne Masken – auch wenn sie Teddybären gehören“, freuen sich die Organisatoren der Initiative.

Teddybären als Abstandshalter
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Das Ergebnis war richtig „bärig“: 150 Teddybären kamen zusammen und zusätzlich 1.000 Euro als Geldspende für den Kauf von Spielzeugen. Kirchenrektor Hans Bensdorp sagte im Gottesdienst: „Dieser Sonntag ist der Freudensonntag in der Fastenzeit und so wollen wir heute Freude schenken, indem wir hilfsbedürftigen Kindern Teddybären spenden.“ Die Leiterin des Europahaus des Kindes, Marianne Binder, bedankte sich herzlich im Namen ihrer Schützlinge: „Unsere Kinder haben Sachen erlebt, die man nicht erleben möchte. Wir versuchen, ihnen eine richtige Kindheit zu ermöglichen und deshalb ist diese Teddybär-Aktion natürlich eine unglaublich tolle Sache!“

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