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160 Millionen Euro Umsatzminus

05.03.2021 • 11:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Unsicherheit herrscht auch beim Saisonende. <span class="copyright">Stiplovsek</span>
Unsicherheit herrscht auch beim Saisonende. Stiplovsek

Vorarlbergs Seilbahner im Corona-Winter mit erheblichem Minus.

Die Vorarlberger Seilbahnunternehmen rechnen in der Wintersaison 2020/21 aufgrund der Coronapandemie mit einem Umsatzminus von 160 Mio. Euro. Die Betriebe bezifferten ihren Einbruch auf teilweise über 90 Prozent, vor allem aufgrund des Wegfalls ausländischer Skigäste, berichteten die „Vorarlberger Nachrichten“ (Freitag). Was staatliche Unterstützungen angeht, erwartete Andreas Gapp, Seilbahnen-Fachgruppenobmann in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, „spannende Verhandlungen“.

„Das Ganze ist betriebswirtschaftlich eine Katastrophe für uns und zwingt viele, ihre geplanten Investitionen nochmals zu überdenken“, so Gapp über die Branche. Die einheimischen Skifahrer hätten den Ausfall der ausländischen Gäste wie erwartet nicht wettmachen können.

Saisonende?

Unsicherheit herrscht laut dem Zeitungsbericht auch in Bezug auf das Saisonende, weil die Planbarkeit aufgrund der sich laufend ändernden Rahmenbedingungen durch die Politik nicht gegeben sei. So plant man in Lech, Zürs und Oberlech, die Anlagen bis zum 11. April geöffnet zu halten, es könnte allerdings auch bereits am 5. April, dem Ostermontag, Schluss sein. Von Woche zu Woche hangeln will man sich bei der Silvretta Montafon (SiMo).
In Gargellen sollen die Anlagen bis 11. April laufen, ab 12. März aber nur mehr am Wochenende und eventuell am Osterwochenende. In Warth am Arlberg und im Brandnertal endet die Skisaison heuer am 5. April, ebenso im Skigebiet Golm im Montafon. Das Bregenzerwälder Skigebiet Diedamskopf in Au/Schoppernau hat das Saisonende bereits auf 28. Februar vorgezogen. Unsicher war der letzte Skitag im Klostertal am Sonnenkopf. Offiziell wird dort der 18. April genannt, es könnte aber auch schon der 5. oder 11. April sein.

APA