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Lkw mit Impfdosen passiert Brenner

25.12.2020 • 14:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
<span class="copyright">Symbolbild/APA/BioNTech SE/BioNTech SE</span>
Symbolbild/APA/BioNTech SE/BioNTech SE

Lkw mit Impfdosen passiert Brenner und wird von Polizei eskortiert.

Der Lkw mit den ersten 9.750 Dosen des Anti-Covid-Impfstoffs des Pharmakonzerns Pfizer-Biontech für Italien hat am Weihnachtstag den Brenner passiert. Von italienischen Sicherheitskräften eskortiert, soll der aus Belgien abgefahrene Lkw das römische Krankenhaus „Lazzaro Spallanzani“ erreichen. Hier beginnen am kommenden Sonntag die ersten Impfungen. In einer ersten Phase sollen 1,7 Millionen Italiener geimpft werden.

Das Innenministerium in Rom warnte vor der Gefahr von Überfällen auf Impfstofftransporte. Kriminelle könnten versuchen, Impfdosen zu stehlen, um sie auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Die römische Krankenpflegerin Claudia Alivernini (29), die in dem „Spallanzani“-Krankenhaus arbeitet, ist die erste Italienerin, die am Sonntag gegen das Coronavirus geimpft werden soll. Zwei Ärzte und eine Forscherin des Krankenhauses werden dann folgen.

Bis April sollten laut Schätzungen der Regierung in Rom 15 Millionen Italiener geimpft worden sein. Bis Herbst sollen es 42 Millionen sein. Regierungschef Giuseppe Conte hatte am Mittwoch versichert, dass es in Italien zu keiner Impfpflicht kommen werde.

Zu Weihnachten schenkt Papst Franziskus den Obdachlosen in Rom 4.000 Anti-Covid-Tests. Die Abstriche sind eine Spende aus Slowenien, verlautete aus dem Vatikan. Dank des päpstlichen Almosenmeisters, Kardinal Konrad Krajewski, und einer Zusammenarbeit mit der Gemeinde Rom sollen sich Obdachlose kostenlosen Anti-Covid-Tests unterziehen können.

APA