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24 Regionen wollen bei Wiederaufbau mitreden

04.12.2020 • 15:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Pere Aragonès ist der Vizepräsident der katalanischen Regierung. Initiative wird von Katalonien initiiert.  <span class="copyright">AFP/LLUIS GENE</span>
Pere Aragonès ist der Vizepräsident der katalanischen Regierung. Initiative wird von Katalonien initiiert. AFP/LLUIS GENE

Bündnis fordert EU auf, aktiv in Debatte miteinbezogen zu werden.

Ein Bündnis aus 24 europäischen Regionen aus neun Staaten, darunter auch Niederösterreich, Vorarlberg und Tirol, will „auf höchster Ebene an den EU-Wiederherstellungsdiskussionen“ nach der Coronavirus-Pandemie teilnehmen. Das teilte die von Katalonien initiierte Initiative in einem Schreiben an die EU-Spitze mit, heißt es in einer Aussendung am Freitag.

In dem Schreiben erklärten die Regionen ihre Verpflichtung, „gemeinsame Anstrengungen zur Stärkung der Rolle der Regionen zu unternehmen, bei der Entscheidungsfindung in der EU im Zusammenhang mit der Wiederherstellung nach COVID“ mitzuwirken. Im Gegenzug fordert die Initiative, den Mehrwert der Regionen anzuerkennen und sie aktiv in die Debatte einzubeziehen.

Die Regionen verwiesen auch auf ihre bisherigen Leistungen zur Bewältigungen der Coronakrise. Außerdem unterstrichen sie die Zuständigkeiten der Regionen für „wichtige Bereiche des Wiederaufbaus und der strategischen Agenda der EU, von Gesundheit über wirtschaftliche Entwicklung bis hin zu Digitalisierung“, heißt es in der Aussendung weiter.

„Ein Post-COVID-Europa muss ein Europa des Wohlstands, der Rechte und Freiheiten sein, in dem Völker und Nationen wie Katalonien ihre eigene Stimme haben“, erklärte Pere Aragonès, Vizepräsident der katalanischen Regierung. Die Pandemie habe „alle Gebiete getroffen“, aus diesem Grund dürften Entscheidungen nicht nur aus Sicht der Mitgliedstaaten getroffen werden.

APA