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Keine Behandlung für Schweizer Patienten

18.11.2020 • 16:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
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Symbolbild/Shutterstock

Intensivbetten in Schweiz und Vorarlberg belegt. Keine Übernahme.

Sowohl in Vorarlberg als auch in der Schweiz sind die Intensivstationen der Krankenhäuser infolge der Corona-Pandemie stark ausgelastet. Während im Frühjahr etwa einige Intensiv-Patienten aus Südtirol infolge von System-Überlastung in Österreich behandelt wurden, ist eine Übernahme von Schweizer Patienten in Vorarlberger Einrichtungen aktuell kein Thema. Es gebe aus der Schweiz keine diesbezügliche Anfrage an das Land Vorarlberg, hieß es.

Umgekehrt hat auch Vorarlberg keine Gespräche mit der Schweiz aufgenommen. Wie Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (ÖVP) vor wenigen Tagen sagte, sei angesichts der hohen Intensiv-Auslastung in der Schweiz auf einen entsprechenden Vorstoß verzichtet worden. Anders präsentiert sich die Situation hingegen in Deutschland. Mit deutschen Institutionen habe das Land Vorarlberg für den Fall eines Engpasses Gespräche über eine Behandlung von Vorarlberger Patienten geführt.

In Vorarlberg waren am Mittwoch von den landesweit 71 zur Verfügung stehenden Intensivbetten 41 von Corona-Patienten belegt. In 14 weiteren Intensivbetten wurden Patienten mit anderen Leiden behandelt, damit blieben 16 Intensivbetten frei. In der Schweiz sind die Intensivstationen wegen der Coronavirus-Pandemie in über einem Drittel der Kantone an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. Patienten aus stark ausgelasteten Regionen wurden zunehmend in andere Regionen verlegt.

APA