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Mehr Genesungen als Neuinfektionen

03.11.2020 • 16:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
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Symbolbild/Shutterstock

306 Neuinfektionen, 132 Personen in Spitälern und ein Todesopfer.

In Vorarlberg hat sich das Coronavirus-Neuinfektionsgeschehen am Dienstag zum ersten Mal seit Tagen ein wenig beruhigt. Im 24-Stunden-Abstand wurden 306 Neuinfektionen gemeldet, nachdem am Montag die 500 Fall-Marke erreicht worden war. Da die Zahl der Genesungen – 438 – jene der Neuinfektionen übertraf, sank die Zahl der Infizierten wieder unter 3.000 auf 2.926. In den Spitälern wurden 132 Personen versorgt, erneut gab es auch ein Todesopfer zu beklagen.

Von den 132 Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern wurden 106 (minus zehn gegenüber Montag) auf der Normalstation sowie 26 (plus 4) auf der Intensivstation betreut. Seit dem 25. Oktober sind zwölf Vorarlberger am oder mit dem Coronavirus verstorben.

Sieben-Tage-Inzidenz

Dem Corona-Dashboard der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) zufolge wies Vorarlberg auch am Dienstag die mit Abstand schlechteste Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner aller österreichischen Bundesländer auf. Mit einem Wert von 538,6 lag Vorarlberg deutlich vor Oberösterreich (479,2) und Tirol (448,1). Der Österreich-Durchschnitt belief sich auf 356,1.

In sechs Vorarlberger Kommunen – Dornbirn (461), Lustenau (372), Feldkirch (180), Bregenz (186) sowie Hohenems (144) und Hard (112) – gab es jeweils (weit) über 100 aktive Fälle. In Bludenz (89), Götzis (88) und Frastanz (80) fielen die Infektionszahlen wieder unter 90. Mehr als 50 Infizierte wurden auch aus Lauterach mit 80, Wolfurt mit 78, Rankweil mit 72 und Höchst mit 56 gemeldet. Damit verteilten sich weiter über zwei Drittel (68,3 Prozent) aller in Vorarlberg aktiven Coronavirus-Infektionen auf diese 13 Kommunen.

APA