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74 Neuinfektionen seit dem Vortag

22.10.2020 • 16:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
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Symbolbild/Shutterstock

In Vorarlberg ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen ansteigend.

Die Zahl der Corona-Infektionen in Vorarlberg ist am Donnerstag im Vergleich zum Vortag um 74 neue Fälle angewachsen. Insgesamt sind damit 985 Personen derzeit aktiv positiv, seit Mittwochabend wurden 44 Personen wieder gesund gemeldet. Die Zahl der Spitalpatienten stieg weiter: Derzeit sind 40 Corona-Kranke im Spital, zu Wochenbeginn waren es noch 14. Von den hospitalisierten Patienten müssen neun intensivmedizinisch betreut werden, informierte die Landessanitätsdirektion.

Für Teile Vorarlbergs, konkret für die Region Rheintal/Walgau, wird aufgrund der steigenden Infektionszahlen nach Sitzung der Ampel-Kommission die Rotschaltung erwartet. Eine Überraschung wäre das nicht, schließlich kletterte die Sieben-Tage-Inzidenz laut dem Dashboard der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) im Bezirk Feldkirch zuletzt auf 236,1, im Bezirk Dornbirn auf 224,6 und im Bezirk Bregenz auf 204,6. An sich gilt ein Wert über 100 als eines der Kriterien für die Ausrufung der höchsten Warnstufe. Vorarlberg ist bei der Corona-Ampel in die Regionen Rheintal/Walgau, Klostertal/Arlberg, Montafon/Brandnertal, Großes Walsertal und Bregenzerwald/Kleinwalsertal eingeteilt. Bisher starben 28 Personen in Vorarlberg mit oder an einer Corona-Infektion.

Gäste-Registrierung

Vorarlberg hat seine Corona-Regeln erst kürzlich verschärft. So setzte das Land eine ab Freitag geltende Gäste-Registrierung für die Gastronomie ein. Zudem blieb es bei der bei Gastronomen und Gästen unbeliebten Vorverlegung der Sperrstunde auf 22.00 Uhr, ebenso beibehalten wurden die im Vergleich zum Bund stärkeren Einschränkungen bei der Zahl der Veranstaltungsbesucher – in orangen Gebieten ist etwa eine Besucher-Höchstzahl bei Veranstaltungen von 250 Personen (indoor) bzw. 500 Personen (outdoor) erlaubt. Eine Rotschaltung hätte in der betroffenen Region weitere Verschärfungen der Besuchsregeln in Pflegeheimen und Spitälern zur Folge und – bei gleichzeitiger Erhöhung der Warnstufe in den Schulen – Homeschooling für Oberstufen-Schüler.

APA