Allgemein

Dritte SPÖ-Abgeordnete infiziert

13.10.2020 • 12:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Drei der vier SPÖ-Landtagsabgeordneten sind positiv - auch Manuela Auer.<span class="copyright"> Symbolbild/Oliver Lerch</span>
Drei der vier SPÖ-Landtagsabgeordneten sind positiv - auch Manuela Auer. Symbolbild/Oliver Lerch

Manuela Auer (SPÖ) seit Dienstag in häuslicher Quarantäne.

Von den vier Vorarlberger Landtagsabgeordneten der SPÖ ist am Dienstag eine dritte positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nachdem am Montag bereits die Infektion des künftigen Bregenzer Bürgermeisters Michael Ritsch und der Abgeordnete Elke Zimmermann bekannt geworden ist, bestätigte der Landtagsklub am Dienstag auch einen positiven Test der Mandatarin Manuela Auer. Sie befindet sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne.

Ritsch war in der Landtagssitzung am 7. Oktober wegen seinem Wechsel nach Bregenz vom Landtag verabschiedet worden. Nach Bekanntwerden seiner Infektion wurden am Montag alle Sitzungsteilnehmer – die Mitglieder der Landesregierung und die Landtagsabgeordneten sowie die Mitarbeiter – getestet. Wie die APA aus dem Landhaus erfuhr, sind neben Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) auch alle anderen getesteten Mitglieder der Landesregierung negativ. Landesrat Johannes Rauch (Grüne) musste nicht getestet werden. Die Ergebnisse der Tests von den anderen Landtagsparteien liegen vorerst noch nicht vor, sie sollen im Laufe des Nachmittags kommen.

Wie die SPÖ weiter mitteilte, ist der vierte Abgeordnete, Klubobmann Martin Staudinger, ebenso wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SPÖ-Landtagsklubs negativ getestet worden. Staudinger ist auch SPÖ-Landesparteichef, wird diese Funktion aber abgeben, weil er zum Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Hard am Bodensee gewählt wurde und sich darauf konzentrieren möchte. Als Landesparteichef war Staudinger am Sonntag in Wien und ist dort u.a. auch mit Bundesparteichefin Pamela Rendi-Wagner zusammengetroffen. Rendi-Wagner reagierte darauf in einer Pressekonferenz am Dienstag in Wien gelassen und sagte nur: „Der mutmaßliche Kontaktfall für mich ist negativ.“

APA