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Landesmittel für Forschung garantiert

08.10.2020 • 10:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Forschungsinstitut "Vorarlberg Institute for Vascular Investigation and Treatment (VIVIT)" erhält bis 2023 Landesgelder. <span class="copyright">APA/HANS KLAUS TECHT</span>
Forschungsinstitut "Vorarlberg Institute for Vascular Investigation and Treatment (VIVIT)" erhält bis 2023 Landesgelder. APA/HANS KLAUS TECHT

Land Vorarlberg hat Finanzierung von VIVIT bis 2023 verlängert.

Das Land Vorarlberg hat seine Mitfinanzierung des medizinischen Forschungsinstituts „Vorarlberg Institute for Vascular Investigation and Treatment (VIVIT)“ um drei Jahre verlängert. Für die Forschungseinrichtung seien von 2021 bis 2023 insgesamt 600.000 Euro reserviert, informierten Landeshauptmann Markus Wallner und die zuständige Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink (beide ÖVP) am Donnerstag.

Das VIVIT-Institut ist am Landeskrankenhaus Feldkirch angesiedelt, das seit 2004 bestehende molekularbiologische Labor am Campus V in Dornbirn. Das 1997 gegründete Institut befasst sich mit der patientennahen Erforschung und Therapierung von Stoffwechsel- und Herz-Kreislauferkrankungen, aber auch mit Nieren- und Krebserkrankungen. Die etwa 20 Wissenschafter sind fächerübergreifend auf den Gebieten der Diabetologie, Kardiologie, Nephrologie, Onkologie, Genetik und Molekularbiologie tätig.

Inzwischen sind am VIVIT auch Forschungen und Projekte zum Coronavirus hinzugekommen. So habe die Pathologie des LKH Feldkirch während der Coronakrise von den am VIVIT tätigen Fachleuten tatkräftige Unterstützung erhalten. „Die personellen Ressourcen haben die Einführung eines Schichtbetriebs und die Durchführung von Analysen auch an Wochenenden und Feiertagen ermöglicht“, so Wallner. So sei es Vorarlberg trotz des Fehlens einer Universität möglich, gemessen an der Einwohnerzahl neben Tirol und Wien die meisten Corona-Tests durchzuführen.

APA