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Das sind die schönsten Gärten Vorarlbergs

03.10.2020 • 11:17 Uhr / 14 Minuten Lesezeit
Flora Gala Linder Markus
Flora Gala Linder Markus

Alle Landessiegerinnen und Landessieger des Flora-Gartenbewerbs.

Kategorie I: Rosen und mehr

Traumhaft schöne Rosen gibt es bei Dagmar Becker in Hard zu bestaunen. Eine weiße Ramblerrose überdeckt den Sitzplatz; unzählige Beet- und Stammrosen umrahmen die Rasenfläche und werden von Katzenminze, Lavendel und Frauenmantel begleitet.

Verwunschen wirkt der Garten von Erika Sonderegger aus Götzis. Verschiedene Plätze und Winkel geben verborgene Blicke frei. Üppige Staudenbeete harmonieren prächtig mit historischen Rosen und weiße Blütenkaskaden der Stamm- und Kletterrosen ziehen Blicke und Bienen gleichsam auf sich.

In Altach findet sich der Rosengarten von Maria Dzaferovic. Ab Juni herrscht hier die Königin der Blumen im gesamten Garten uneingeschränkt. Über Bögen gezogen, in Strauchform oder bodendeckend, wohin das Auge blickt, findet man Rosen. Ihrer Majestät untergeordnet sind Buchshecken, Gräser und so mancherlei Ziergegenstände. Ihre grüne Oase ist liebevoll dekoriert.

Am Sonnenhang in Thüringen befindet sich der Garten von Gerlinde Küng. Ihr Garten zählt zu den schönsten im Lande. Natürlich tragen dazu die vielen, wunderschönen Rosen bei. Farblich chic, pumperlgesund und in netter Gesellschaft von Salbei und Kräutern prägen Rosen das frühsommerliche Bild. Bereits von Weitem sieht man ihren farbenprächtigen Garten.

Streng formal leiten pinkfarbene Stammrosen den Besucher zum Hauseingang von Mariette Peter aus Meiningen. Zuvor ist noch ein romantischer Rosenbogen zu durchschreiten. Der Anblick ruft ein majestätisches Gefühl hoch und man fühlt sich herzlich empfangen. Im hinteren Bereich des Gartens verzückt eine altrosa Ramblerrose den Betrachter mit unzähligen Blüten.

Altehrwürdig ist das Fachwerkhaus von Rosmarie Selb aus Feldkirch. Das Gebäude in Kombination mit den schönen, buchsumrahmten Rosensträuchern im Vorgarten sieht aus, als stammte es aus einer anderen Zeit. Irrtum, die bunte Pracht entstammt der Gegenwart. Ein Maler hätte diese Kulisse nicht schöner inszenieren können.

Eine Blütenwucht brandet dem Betrachter aus dem Garten von Brigitte und Herbert Wörz in Hard entgegen. Die weiße Ramblerrose begräbt ihren stützenden Apfelbaum schier unter sich. Nett arrangierte Topfrosen und ausgepflanzte Strauchrosen vervollständigen die stachelige Pracht.

Geschmiedetes Eisen und dekorative Tonkugeln sind wesentliche Elemente im Garten von Annelies Greußing aus Lustenau. Die Anlage wirkt romantisch und lässt die schönen Gewächse noch eindrucksvoller aussehen. Schade, dass man den Duft des Gartens nicht in Bildern zeigen kann.

Kategorie II: Freizeit im Wohlfühlgarten

Hier lässt sich’s leben. Familie und Freunde von Florian Wild in Satteins genießen den Garten aus vollen Zügen. Der einladende Sitzplatz bietet Raum für Geselligkeit und Feiern. Durch Natursteinmauern trotzt man dem Hang ebene Flächen ab, die Pergola gibt optischen Halt.

In Muntlix präsentiert sich der Garten von Ernst Matt von seiner besten Seite. Kleine Wege führen durch blühende Beete und eine kleine Sitzecke lädt zum Durchatmen ein. Abgerundet wird der Garten durch einen kleinen, aber feinen Teich, auf welchem sich die Seerosen sichtlich wohlfühlen.

Das Wohlfühlen ist im Kreativgarten von Familie Kuster in Feldkirch Programm. Wohlfühlen im Teich, Wohlfühlen beim Umsetzen kreativer Ideen und Wohlfühlen mit Pflanzen aller Art. Die umtriebigen Bewohner sind eins mit ihrem Freiraum, können hier Kraft tanken, entspannen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Neue Projekte fliegen ihnen förmlich zu.

Margit Bogath aus Dornbirn lebt in einem Garten am Hang. Trotz großer Höhenunterschiede sind die unterschiedlichen Bereiche gut erreich- und nutzbar. Pflanzflächen, Wasserlauf und Grillplatz vereinen das Nützliche mit dem Schönen. In dieser grünen Oase können alle Besucher von Margit ihre Seele baumeln lassen und sich wundervollen Blumenträumen hingeben.

Alwin Leitner vertrat Margit Bogath.
Alwin Leitner vertrat Margit Bogath.

Wolfgang Schweizer aus Dornbirn verbringt den Großteil seiner Freizeit in seiner Wohlfühloase, dem Garten. Wenn er sich nicht gerade um die unterschiedlichsten Nutz- und Zierpflanzen kümmert, entspannt er unter der liebevoll eingerichteten und schattenspendenden Pergola oder erfrischt sich mit einem Sprung ins kühle Nass des Schwimmteiches.

Ein entspannender Ort der Gastfreundschaft ist der Garten von Familie Gerda und Elmar Herburger aus Rankweil. Im weitläufigen Gelände findet sich viel Schönes zum Entdecken und einladende Plätzchen zum Verweilen. Der stilsicher angelegte Grünraum ist tipptopp gepflegt und lässt für alle Gäste keinen Wunsch offen.

Der Ziergarten von Gudrun Schmidinger in Höchst ist ebenfalls ein Schmuckstück. Wunderbar gepflegt ergeben verschiedene Gartenelemente ein harmonisches Ganzes. Brunnen, Teich und Sitzplatz werden von Zierpflanzen aller Art begleitet. Dabei finden sich auch aufwendig geschnittene Wolkenbäumchen.

Der Naturgarten von Hedi und Hans Tschernig in Rankweil ist in unterschiedliche Räume unterteilt. Die großen Bäume liefern begehrten Schatten, dazwischen finden sich Kräuter und Rosen auf sonnigen Lichtungen. Mehrere Sitzplätze ermöglichen es, den Garten zu jeder Tageszeit zu genießen.

Kategorie III: Bienenparadies im Naturgarten

Irmgard Güfel in Feldkirch hat ein Herz für Bienen. Wo ehemals kurzgeschnittener Rasen stand, lockt nun eine bunte Blumenwiese Blütenbesucher aller Art in ihren Garten. Der gesamte Vorgarten ist eine Bienenweide und zudem schön anzusehen.

In Dafins lädt Sabine Ebenhoch zum Schmaus. Lavendel, Mutterkraut, Wegwarte und die einjährige Blumenwiese sind über Monate willkommene Ziele für die Insekten. Der Bienenstock direkt im Blumenmeer macht es den Honigsammlern leicht, ihr Tagwerk zu erfüllen.

Sonne, Nahrung und Wasser brauchen Bienen für ihr Wohlbefinden. Im Garten von Christoph Winter in Lustenau findet sich all das im Überfluss. Übers Jahr verteilt blüht es hier unablässig und der vielschichtige Naturgarten bietet natürlich auch diversen Wildbienen einen willkommenen Lebensraum. Es ist nicht nur eine Wohlfühloase für den Mensch, sondern auch für alle tierischen Freunde.

Kunterbunt geht es im Garten von Barbara Klien in Feldkirch zu. Ob Gewürzkraut, Sommerblumen oder Gemüse, hier findet sich immer ein Angebot von Nektar- oder Pollenspendern. Ein Fest für alle, die sich Tag für Tag auf Nahrungssuche begeben müssen. Alle tierischen Mitbewohner finden ihr grünes Wohnzimmer einladend und kommen immer wieder gerne vorbei.

Bunt und artenreich geht es im Garten von Marlies Platzer in Hard zu. Die weitläufigen Staudenbeete samt Kleinsträuchern in voller Sonne werden von Topf- und Kübelpflanzen ergänzt. Vom Frühling bis zum Herbst finden sich hier besuchenswerte Blüten. Jede Ecke ihrer Wohlfühloase hat ihren eigenen Charme und lädt zum Verweilen ein.

Im Garten von Gerhard Kresser aus Hörbranz geht es geschäftig zu. Mohn im Frühling, Sonnenblumen im Sommer, Fetthenne im Herbst und dazwischen immer was Blühendes ist genau das, worauf Bienen fliegen: Der Garten als vielgestaltige Bienenweide. Besonders seine fliegenden Gartenbewohner freuen sich über die vielfältige Auswahl.

Aktive Siedlungspolitik betreibt Sieglinde Peter aus Dornbirn. Ihr Nützlingshotel dient verschiedenen Mauer- und Wildbienen als Heim. Der umgebende Naturgarten bietet jedoch noch viel mehr Insekten einen Lebensraum. Für beste Nahversorgung sorgt die blühende Umgebung.

Irene und Günter Fraisl aus Feldkirch teilen sich einen wunderschönen Lebensraum mit unzähligen Blütenbesuchern. Rund ums Jahr gibt es hier was zu ernten. Vom blühenden Obstbaum bis zum Staudenbeet im Spätherbst. In diesem Garten will man Biene sein.

Kategorie IV: Blumentraum im Garten

In einem Garten voller Blüten lebt Gerti Büchele aus Hirschegg. Bunte Rabatte voller Polsterstauden und Rosen ergänzen den abwechslungsreichen Flor der Balkone. Diese einladende Atmosphäre zählt zum Markenzeichen des beliebten Gästehauses.

In einem Blumenmeer präsentiert sich der Bauernhof von Luitgard Angerer in Bizau. Der üppige Fensterschmuck wetteifert mit der Buntheit im Garten. Wohin man blickt, blüht es – von der Rose bis zum Gewürz. Dazwischen gucken nette Dekoelemente hervor.

Blütenreiches gibt es auch im Montafon zu bestaunen. Sommerblumen am Balkon und Vorgarten sowie adrette Blütenstauden und Sträucher im Garten von Brigitte Wachter in Vandans zeugen von der Leidenschaft der Gärtnerin. Bewundernde Blicke sind ihr garantiert. Jeder, der an ihrem Haus vorbeigeht, würde sich am liebsten einen Strauß aus den farbenprächtigen Blumen pflücken.

Der weitläufige Ziergarten der Harderin Monika Labenbacher ist zur Rosenblüte in Hochform. Die verschiedenen Gartenbereiche mit stimmiger Bepflanzung blühen zwar nicht zur selben Zeit, doch dieser Garten bietet das ganze Jahr über schöne Bilder und leuchtende Farben. Jede Ecke ihres Gartens ist liebevoll dekoriert und lädt zum Wohlfühlen ein.

In Röns leuchtet es von Rosmarie Müllers Balkonen. Die klassische Farbenwahl zum dunklen Balkon ist beeindruckend und lässt keinen Wunsch offen. Der blumige Garten fügt sich nahtlos ins bunte Gesamtkonzept. Kaplilien, Surfinien und Geranien sind Leitpflanzen in diesem Garten, um die sich der restliche Flor gruppiert. Die Balkone laden zum Verweilen ein.

Wahrhaft künstlerisch und optisch ansprechend präsentiert sich der Garten von Veronika und Klaus Wild aus Hard. Auf der schattigen Bank kann man den Fischen im eigenen Teich zusehen, wie sie ihre Bahnen ziehen. Entspannung pur. Ein Fleckchen Erde, für das die Familie Wild von einigen Nachbarn mit Sicherheit beneidet wird.

Der Balkon von Marlies Bereuter präsentiert sich auch in diesem Jahr wieder von seiner buntesten Seite. Der farbenfrohe Mix aus gelben, blauen, weißen und pinken Blumen verfügt über immense Leuchtkraft und ist in Alberschwende nicht zu übersehen. Ein wahr gewordenes Paradies für alle Blumenliebhaber.

Der kunterbunte Topfgarten von Barbara Österle in Dornbirn bietet unzähligen Gewächsen Raum. Die darüberliegenden Balkone sind ebenfalls farbenfroh bepflanzt. An heißen Sommertagen ist das Wässern der vielen Töpfe einem vollwertigen Workout im Fitnesscenter gleichzusetzen.

Kategorie v: Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten

Eine Klasse für sich ist der Gemeinschaftsgarten in Bezau unter Kommando von Isabella Moosbrugger. Mit enormer Tatkraft und beispielgebendem Elan wird hier Gemüse und Beerenobst produziert. Jung und Alt erlernen hier gemeinsam die Kunst der Selbstversorgung.

Otto Schallert aus Nenzing ist 94 Jahre alt, aber keineswegs untätig. Der rüstige Rentner zeigt nach wie vor, dass Erfahrung und Geduld die wichtigsten Eigenschaften im Gemüseanbau sind. Das Ergebnis: Sein Hausgarten liefert ganzjährig gesundes Gemüse in bester Qualität.

Ebenfalls im Kollektiv sät, pflanzt, pflegt und erntet man im Gemeinschaftsgarten in Hard. Mehrere Kleinparzellen werden von Freizeitgärtnern bestellt. Jeder für sich, und doch gemeinsam. Denn Tipps und Tricks werden ebenso getauscht wie Saatgut und Setzlinge. Hier wächst und gedeiht alles gemeinsam im Einklang mit der Natur und seinen Bewohnern.

Im Nutzgarten von Veronika Kohlbacher in Reuthe lässt es sich aus dem Vollen schöpfen. Es ist eine Freude, wenn man vom Frühjahr bis zum Herbst Frisches aus dem Garten holen kann. Die kultivierte Vielfalt garantiert, dass die Verpflegung nicht eintönig wird. Nicht nur eine Mahlzeit ist garantiert, sondern auch ein wunderschöner Strauß für die Stube kann hier gepflückt werden.

Das Gartenprojekt „Acker 12“ in Doren wurde von Bria Heinzle eingereicht. Unter dem Motto „Machen ist wie wollen, nur krasser!“ entstand ein artenreicher Nutzgarten, in dem auch Blühendes nicht fehlen darf. Hier wurde gewollt und gemacht, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Beim Anblick dieses grünen Fleckes schlägt das Herz aller Beteiligten höher.

In Riefensberg befindet sich der Nutzgarten von Rita Hafner-Theurl. Weinreben auf der Terrasse, Kürbisse, Tomaten und Kohlgemüse im Hochbeet, Nüsse vom Baum und allerlei Beerenobst versorgen die junge Familie. Sonnenseitig gepflanzte Kräuter bringen Würze in die Speisen. Auf den Tellern der Hafner-Theurl’s wird es nie langweilig.

In Hohenems gärtnert Franz Scheuring mit Leidenschaft. Der Pensionist produziert allerlei Gemüse im großen Nutzgarten. Eine Reihe schön gepflegter Obstbäume bescheren ihm alljährlich Tafeläpfel und Nektarinen. Daraus kann allerlei Leckeres, wie Marmeladen, gezaubert werden.

Dem steilen Hang am Viktorsberg hat Horst Wielath seinen Gemüsegarten durch Terrassierung abgerungen. Nun gedeiht hier Gemüse auf sonnigen Beeten hoch über dem Tal. Südseitig am Haus klimmt Wein empor. Auch Marillen und Äpfel bereichern den Speiseplan.