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75 Jahre Vereinte Nationen

21.09.2020 • 10:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
75 Jahre Vereinte Nationen

Zu Beginn der UNO-Vollversammlung wird es eine gemeinsame Erklärung geben.

Vor dem Beginn der diesjährigen UNO-Generaldebatte begehen die Vereinten Nationen ihr 75-jähriges Bestehen am Montag (ab 15.00 Uhr MESZ) mit einem Festakt in New York. Bei der größtenteils virtuellen Veranstaltung werden mehr als 180 Redner erwartet. Auch Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wird sich zu Wort melden. Zudem wird es eine gemeinsame Erklärung geben.

Neben UNO-Generalsekretär Antonio Guterres treten teils in Videobotschaften unter anderem auch US-Präsident Donald Trump und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in Erscheinung. Die Veranstaltung zum Jubiläum ist dem Beginn der hochrangig besetzten Generaldebatte ab Dienstag vorgelagert.

Gegen den Unilateralismus

Zu Beginn der Vollversammlung wird es anlässlich des 75. Jubiläums der Weltorganisation eine gemeinsame Erklärung geben, über die im Vorfeld lange verhandelt wurde. Es ist ein Papier voller guter Absichten und eine Erklärung gegen den Unilateralismus. Sie steht damit im Widerspruch zu der Tatsache, dass gerade während der Corona-Pandemie viele Staaten auf eigene Faust handelten.

Die gemeinsame Erklärung gesteht „Momente der Enttäuschung“ in der 75-jährigen Geschichte der UNO ein. „Unsere Welt ist noch nicht die, die sich unsere Gründer vor 75 Jahren vorgestellt hatten“, heißt es dort unter Verweis auf wachsende Ungleichheit, Armut, Hunger, bewaffnete Konflikte, Terrorismus und den Klimawandel.